73:84-Niederlage in Wolmirstedt

TSG Bergedorf trennt sich von Will Barnes

Bergedorf.  Das Kapitel Will Barnes und TSG Bergedorf ist nach einem guten Jahr beendet. Der US-Amerikaner hat nach dem Aufstieg der Mannschaft in die 1. Basketball-Regionalliga eine starke Saison 2017/18 gespielt, konnte nach einer Knieverletzung jedoch nicht alle Partien für die Mannschaft von Coach Björn Fock absolvieren. Auch zum Start der neuen Spielzeit musste der Ex-Towers-Spieler verletzt passen. Dann war er fit, hat sich aber nicht um seine Aufenthaltsgenehmigung gekümmert, die abgelaufen ist. Folge: Barnes besaß keine Spielberechtigung. „Für einen Ex-Profi hat er sich sehr unprofessionell verhalten. Da kam zu wenig. Deswegen haben wir den Vertrag mit ihm aufgelöst“, erklärte Fock.

Aber auch mit Barnes wären die Bergedorfer beim Auswärtsspiel bei den SBB Baskets Wolmirstedt wohl als Verlierer aus der Halle gegangen. Obwohl der Verein aus der Nähe von Magdeburg ein Aufsteiger ist, gehört er zu den Meisterschaftsfavoriten der Liga. Der Tabellenführer hat sich mit Zweitliga-Spielern aus der ProA und ProB verstärkt, will unbedingt hoch.

Bei der 73:84-Niederlage (16:21, 35:46, 49:65) konnte die TSG dem Spitzenreiter nur im ersten und letzten Viertel Paroli bieten. Nicht in den Griff bekamen die Bergedorfer den Topscorer der SBB Baskets, Julius Stahl, der 25 Punkte erzielte. „Wir wollten uns gut verkaufen. Ich finde, das ist uns gelungen“, resümierte Coach Fock.
TSG-Punkte: Timm (22), Kiese (13), Kolnisko (11), Steinberg (9), Bunde (8), Jentz (5), Hilger (3), Simon (2).