Basketball

Nervosität vor dem Treffen der Giganten

Olaf Lüttke
Tomas Velminskas (links) passt den Ball an Dominik Breitschuh vorbei.

Tomas Velminskas (links) passt den Ball an Dominik Breitschuh vorbei.

Foto: Thomas Rokos / Rokos

Bergedorf. Die TSG Bergedorf besiegt Rostock mit 85:72. Jetzt geht es zum Spitzenreiter nach Bremen.

Bergedorf. Während die Basketballer der TSG Bergedorf bei ihrem 85:72-Sieg gegen die Rostock Talents nichts anbrennen ließen, überraschte ein anderes Ergebnis wohl jeden Spieler und Trainer in der 2. Regionalliga: die 79:86-Pleite des Bramfelder SV gegen Schlusslicht Hamburg-West. „Ich kann mir nur vorstellen, dass die Bramfelder den Gegner unterschätzt haben“, sagte TSG-Trainer Tobias Kappelmann.

34 Punkte

Bis Ende des dritten Viertels war alles normal verlaufen. Der BSV führte 60:52. Doch dann erzielte „West“ im letzten Durchgang 34 Punkte und gewann die Partie. Nutznießer sind die Bergedorfer, die an Bramfeld vorbeizogen und nun auf dem zweiten Tabellenplatz liegen.

Dass der TSG ein ähnlicher Patzer unterläuft, kann sich Kappelmann nicht vorstellen. „Ich nehme jeden Gegner ernst“, sagte der Coach selbstbewusst. Das gilt für den nächsten umso mehr. Am Sonnabend kommt es zum Spitzenspiel, zum „Treffen der beiden Giganten“, wie es Kappelmann ausdrückt.

Spitzenspiel

Ab 17 Uhr treten die Bergedorfer beim ungeschlagenen Spitzenreiter Weser Baskets Bremen/BTS Neustadt (Erlenstraße 85a) an. Ein vorentscheidendes Spiel um die Meisterschaft, denn im Falle einer Niederlage würde der Aufstieg für die TSG in weite Ferne rücken. „Ich bin jetzt schon nervös“, verrät Kappelmann und weiß auch, worauf es ankommen wird. „Es gewinnt der, der am Ende die besseren Nerven und die größere Fitness hat.“

TSG-Punkte: Timm (31), Steinberg (28), Idahosa (8), Rosenbusch (6), Migunov, Velminskas (je 4), Kolnisko, Surotkin (je 2).

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