Elfmeter-Drama mit Happy End

Von Jan H. Schubert und Dirk Schulz

Dassendorf/Hamwarde.
TuS Dassendorf
Immer diese Elfmeter. In den vergangenen beiden Pokalspielzeiten schied Oberligist

TuS-Coach Jan Schönteich hatte seine Elf im Vergleich zum Punktspiel gegen Süderelbe auf sechs Positionen verändert. Im Mittelpunkt des Geschehens stand mit Pascal Nägele zunächst aber einer der fünf verbliebenen Akteure. Erst ging er nach einem Bodycheck im Strafraum zu Boden, Eric Agyemang verwandelte sicher zum 1:0 (17.). Schließlich sprang Nägele der Ball nach einer Ecke an die Hand. Fatih Gürel - neben Andreas Goldgraebe und Deniz Herber einer von drei ehemaligen Dassendorfern bei den Hausherren - glich zum 1:1 aus (33.). Beide Strafstöße kann, muss aber man nicht geben.

Aus ihrem klaren Chancenplus konnte die TuS derweil lange kein Kapital schlagen. Allein fünf Mal scheiterte Agyemang in der regulären Spielzeit. Zudem wehte ein Hauch von Wembley an der Wendenstraße, als Adrian Voigt die Unterkante der Latte traf (29.). War der nicht drin? Schiedsrichter Murat Yilmaz sagte Nein. Voigt traf dann nach Vorlage von Nägele doch - 2:1 (72.). Als es danach aussah, dass der Favorit die knappe Führung über die Zeit bringen könnte, legte TuS-Torwart Leo Hebbeler in der 89. Minute Herber im Strafraum. Erneut traf Gürel vom Punkt. 2:2 - Verlängerung.

Auch dort quälten sich die Dassendorfer. Sven Möller traf zwar zur erneuten Führung (96.), jedoch musste Finn Thomas auch in höchster Not auf der Linie klären (105.+1). Dieses Mal war es ein Drama mit Happy End.

SV Hamwarde
VfL Lohbrügge
Chancenlos war der

FC Bergedorf 85
Eine Runde weiter ist auch Landesligist

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