Gespräche

Ligamannschaft und Vorstand nähern sich an

Ohe (mak). Peter Bahr ist erleichtert. "Wir haben eine Lösung gefunden", sagt der Fußball-Abteilungsleiter des FC Voran Ohe. Über Monate herrschte zwischen den Fußballern und dem Gesamtverein Streit.

Es ging vornehmlich um den Fußball-Förderverein Ohe, der vor allem die Landesliga-Mannschaft finanziert. Die Verantwortlichen waren so sehr zerstritten, dass kein konstruktiver Austausch möglich war. Nun gab es aber ein klärendes Gespräch. "Wir haben ausgelotet, wo die Probleme liegen. Ende April gibt es nun ein Folgegespräch", erzählt Bahr.

Dass sich beide Parteien wieder näherkommen, ist wichtig. Auf der Delegiertenversammlung am Mittwoch, auf der Ohes 1. Vorsitzender Roland Gust genauso im Amt bestätigt wurde wie Heinz Pich als 3. Vorsitzender, war von einem Zwist nichts zu spüren. "Wir sind mit dem Verlauf sehr zufrieden", betont Pressewart Gunnar Weitschat. Auch bei den Fußballern konnte eine weitere Personalie geklärt werden. Patrick Gilde kehrt vom SV Börnsen II zurück an den Amselstieg und übernimmt die "Zweite" von Rainer Seibert, der zur kommenden Spielzeit Trainer der Landesliga-Mannschaft wird. Gemeinsam mit Marc Guillocheau hatte Gilde in Ohe die A-Jugend trainiert. Nun werden sie gemeinsam das Kreisliga-Team coachen, das vor dem Aufstieg in die Bezirksliga steht.

Die Hoffnung, dass die "Erste" nicht auch in derselben Liga ranmuss, ist bei Bahr trotz der 2:3-Niederlage gegen Landesligaprimus FC Türkiye gewachsen. "Bei solchen Leistungen mache ich mir keine Sorgen um den Klassenerhalt", sagt der Abteilungsleiter. Drei Punkte trennen Ohe nur von den Abstiegsrängen, allerdings hat Voran noch zwei Spiele mehr auszutragen. Als Nächstes geht es zum Bramfelder SV (Sonntag, 15 Uhr, Gropiusring).

Auf drei Punkte aus dem ausgefallenen Match gegen Hamm United können sie am Amselstieg nicht hoffen. Der Verband hatte die Partie bekanntlich mit 3:0 für Hamm gewertet, weil die Stormarner den vorgeschlagenen Ausweichplatz hätten annehmen müssen. Voran legte daraufhin Einspruch ein, doch Bahr sagt: "Der Verband hat uns gesagt, dass die Chancen auf Erfolg sehr gering sind."