Fußball

Der Abstieg rückt immer näher

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Matthäus Kosik

Kreisliga: Oststeinbek verliert Kellerduell gegen Gülzow

Abstiegsangst: Der Oststeinbeker SV war als selbst ernannter Meisterkandidat in die Saison gestartet. Doch nach der 2:3-Niederlage gegen den TSV Gülzow rückt der Abstieg immer näher. Der OSV ist jetzt Vorletzter. "Gegen Gülzow hat alles gestimmt, nur das Ergebnis nicht", ärgerte sich OSV-Fußballabteilungsleiter Horst Mohrmann. Zweimal ging der OSV in Führung, Gülzows Daniel Bahr drehte die Partie per Doppelpack kurz vor dem Ende. "Der Sieg war eine richtige Erlösung", sagte Gülzows Co-Trainer Jürgen Maaß. Den OSV trennen nun fünf Punkte vom rettenden Ufer.

Serie gerissen: Die Erfolgssträhne des Düneberger SV ist zu Ende. Sechs Spiele in Folge hatten die DSV-Fußballer nicht verloren, bis es zum SC Vier- und Marschlande II ging. "Spielerisch waren wir ebenbürtig. Unsere Standards waren aber nicht gut", sagte DSV-Coach Dirk Gastein. Anders die des SCVM: Drei der vier Treffer beim 4:1-Sieg resultierten aus ruhenden Bällen. "Wir waren auf Düneberg gut eingestellt", sagte Trainer Olaf Stegmann.

Glückliches Händchen: Oliver Steffens entwickelt sich zum Erfolgsgaranten für den SV Hamwarde. Schon in der vergangenen Woche vertrat der "Co" seinen Cheftrainer Michael Wille gegen den SV Altengamme II und holte den ersten Punkt in diesem Jahr. Beim SV Curslack-Neuengamme II geht Steffens' Erfolgsgeschichte weiter. Beim Stand von 0:1 wechselte er Jonas Wöhl ein, der nur Sekunden später den 1:1-Ausgleich markierte (90.+2). "Ist das ein glückliches Händchen?", freute sich Steffens. Ein Sonderlob ging aber an Björn Gaida. Weil der SVH ohne Keeper an den Gramkowweg gereist war, erklärte er sich bereit, zwischen die Pfosten zu gehen. "Der hat ein Sahnespiel gemacht", lobte Steffens.

Verständnisvoll: Es lief schon die dritte Minute der Nachspielzeit in der Partie zwischen dem SC Schwarzenbek II und dem MSV Hamburg II. Da schenkten die SCS-Kicker einen Ball leichtfertig her, der MSV spielte es clever aus und netzte ein. Doch Referee Kai Kleen (Sportfreunde Pinneberg) entschied auf Abseits. Damit stand der 2:1-Sieg der Schwarzenbeker fest. "Danach ging es hoch her", sagte SCS-Trainer Sven Reinke. Die Mümmelmannsberger fühlten sich verschaukelt, schließlich hatte ihnen Schiedsrichter Kleen schon zuvor ein Tor aberkannt. "Ich wäre in so einer Situation wohl auch gefrustet", zeigte sich Reinke verständnisvoll.

Wiederholungstäter: Rainer Seibert war außer sich. "Wie kann so etwas passieren?", echauffierte sich der Trainer des FC Voran Ohe II. Ursache des Ärgers war sein Spieler Nils Ochodlo. Der bekam noch nach Spielschluss der Partie gegen den SV Nettelnburg/Allermöhe II (3:3) die Rote Karte. Ochodlo soll Schiedsrichter Evran Celik (FSV Geesthacht) beleidigt haben. "Das Gleiche ist auch schon gegen den SCVM passiert. Ich gehe davon aus, dass er jetzt länger gesperrt wird", monierte Seibert.

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