„Hamburg blüht“

Jetzt mitmachen: Schon 115 Blütenbotschafter gefunden

Birger Riechmann, Student der Agrarwissenschaften, hat das Projekt „Hamburg blüht“ im vergangenen Herbst im Landgebiet ins Leben gerufen.

Birger Riechmann, Student der Agrarwissenschaften, hat das Projekt „Hamburg blüht“ im vergangenen Herbst im Landgebiet ins Leben gerufen.

Foto: Lena Diekmann

Auf 14.100 Quadratmetern können Patenschaften für Blumenwiesen übernommen werden. Projekt trägt zum Erhalt der Artenvielfalt bei.

Hamburg. Auf mindestens 14.100 Quadratmetern werden die Vier- und Marschlande in diesem Jahr zum Blühen gebracht. Möglich machen dies 115 Blütenbotschafter, die sich mittlerweile dem Projekt „Hamburg blüht“ angeschlossen und eine Patenschaft für eine Blühfläche übernommen haben. „Und es dürfen gern noch mehr werden“, sagt Birger Riechmann.

Der gelernte Landwirt und Student der Agrarwissenschaften hat das Projekt im Herbst vergangenen Jahres gemeinsam mit örtlichen Landwirten wie Anja Siemers, Matthias Steffens, Nils Ohlrogge und Martin Lüdeke in den Vier- und Marschlanden ins Leben gerufen.

„Hamburg blüht“: Schon 115 Botschafter lassen das Landgebiet aufblühen

Zuvor hatte Birger Riechmann damit bereits in seiner Heimat Flensburg großen Erfolg und dort drei Hektar mit Klee, Sommerwicke, Phacelia und Sonnenblumen zum Blühen gebracht. Wildbienen, Hummeln und Schmetterling tummelten sich darin, so Riechmann.

Über eine Online-Plattform können Interessenten nun weitere Patenschaften für Blühflächen in den Vier- und Marschlanden übernehmen. Für 10 Euro werden 20 Quadratmeter Blühwiese hergerichtet, für 25 Euro 50 Quadratmeter und und für 50 Euro 100 Quadratmeter.

Neu hinzugekommen ist eine Fläche an der Grenze von Billwerder und Boberg

Die Flächen liegen in Neuengamme in der Nähe der KZ-Gedenkstätte und an der Kreuzung Mette-Harden-Straßen/Kirchwerder Hausdeich. Neu ist eine Fläche an der Grenze von Billwerder und Boberg in Höhe des Kreisels am Billwerder Billdeich. „Wenn noch mehr Blütenbotschafter mitmachen, wird es auch noch eine vierte und möglicherweise fünfte Fläche geben“, sagt Birger Riechmann.

Anfang März soll die Saat in den Boden gebracht wird, sofern der bis dahin eine passende Temperatur erreicht hat.

Internet: hamburg-blueht.de

( ld )

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