Polizei Hamburg

Nach Unfallflucht auf A 25: Mann stellt sich der Polizei

Die Polizei musste die A 25 wegen eines Massenunfalls 40 Minuten sperren (Symbolbild).

Die Polizei musste die A 25 wegen eines Massenunfalls 40 Minuten sperren (Symbolbild).

Foto: Markus Joosten / FUNKE Foto Services

Zwei Menschen sind bei dem Autounfall am Donnerstagnachmittag verletzt worden. Der Verursacher flüchtete zunächst.

Hamburg. Nach dem Unfall mit Fahrerflucht am Donnerstagnachmittag auf der A 25 mit zwei Verletzten und hohem Sachschaden, hat sich der mutmaßliche Verursacher auf der Bergedorfer Wache gemeldet. Wie die Polizei mitteilt, sei ein 72-Jähriger vorstellig geworden, der sich nach dem Bericht unserer Zeitung als Verursacher erkannte.

Polizei Hamburg: 72 Jahre alter Mann meldet sich auf der Wache

Am besagten Nachmittag fuhren mehrere Autos auf der Überholspur zwischen Allermöhe und Neuallermöhe-West. Plötzlich und unvermittelt scherte offenbar ein Auto, das rechts fuhr, ebenfalls auf die linke Spur aus. Dem Fahrer eines Opel Corsa blieb nichts anderes übrig, als eine scharfe Vollbremsung einzuleiten – bis hin zum Stillstand. Nun konnten auch die nachfolgenden Autofahrer nicht mehr reagieren: Ein Skoda, ein Daimler-Kleintransporter und ein Audi rauschten ineinander.

Unfall A 25: Fahrerin des Kleintransporters ins UK Boberg eingeliefert

Die Fahrerin des Kleintransporters, eine 45-Jährige aus Geesthacht, kam mit schweren Verletzungen ins Unfallkrankenhaus Boberg. Der Fahrer des Skoda, ein 57-Jähriger aus Neuallermöhe, wurde bei dem Unfall leicht verletzt.

Laut Polizei entstand erheblicher Sachschaden von mehreren Zehntausend Euro – ein Wagen war nicht mehr fahrtüchtig.

Unfallverursacher hielt zunächst nicht auf der A 25 an

Der Unfallverursacher hatte zunächst offenbar auf dem Randstreifen angehalten – war dann aber doch weitergefahren. Die A 25 war nach dem Unfall 40 Minuten voll gesperrt, danach noch zeitweise nur einspurig befahrbar.

( cr )