Bergedorf

Neubau der Polizeiwache startet planmäßig im Oktober

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Der alte Flügel des Bergedorfer PK 43 ist abgerissen. Hier der Blick von der Johann-Meyer-Straße in die Büros des Gebäuderiegels, der erhalten bleibt.

Der alte Flügel des Bergedorfer PK 43 ist abgerissen. Hier der Blick von der Johann-Meyer-Straße in die Büros des Gebäuderiegels, der erhalten bleibt.

Foto: Thomas Voigt

Abrissarbeiten am alten Flügel der Bergedorfer Wache sind fast abgeschlossen. Fast nahtlos geht es weiter. Was nun geplant ist.

Hamburg.  So tiefe Einblicke gibt es nicht oft in ein Polizeikommissariat: An der Johann-Meyer-Straße/ Ludwig-Rosenberg-Ring können Passanten derzeit mitten in die ehemaligen Büros der Polizeibeamten schauen. Die Bagger haben an der alten Polizeiwache ganze Arbeit geleistet: Der Übergang zwischen dem Altbau und dem künftigen Neubau steht offen, die Seitenwände fehlen.

Es ist das vorläufige Finale der Abrissarbeiten, die im Juni mit der Baustelleneinrichtung begonnen hatten. Am Freitag soll der Abriss laut Bauherr Sprinkenhof GmbH voraussichtlich abgeschlossen sein. Schon Anfang Oktober geht es weiter: Dann starten die Rohbauarbeiten für das neue PK 43, sagt Sprinkenhof-Sprecher Lars Vieten. Ein großer, halbrunder Neubau wird bis Ende 2023 an den Gebäuderiegel am Sander Damm angebaut.

Bergedorf: Platznot der Polizei ist dann Vergangenheit

Das Hauptproblem – die Platznot der Bergedorfer Polizei – soll dann der Vergangenheit angehören. Das alte Kommissariat war etwa 2750 Quadratmeter groß; der fünfgeschossige Anbau samt Altbau wird zirka 4280 Quadratmeter umfassen. Mit dem neuen Platz kann dann auch die Verkehrsabteilung in die Wache zurückkehren. Derzeit sind die Kollegen noch an die Kurt-A.-Körber-Chaussee ausgelagert. Zudem wird viel moderne Technik Einzug halten.

Das neue Kommissariat soll heller und freundlicher werden – weg vom dunklen Plastikpflanzencharme der 1990er-Jahre hin zu einer modernen Wache mit freundlichem Aufenthaltsbereich, mehr Warteplätzen und Solardach.

Baukosten von 24 Millionen Euro

Die Fertigstellung sei für Ende 2023 terminiert, sagt Lars Vieten. „Mögliche zeitliche Verzögerungen, zum Beispiel durch Materialengpässe oder Lieferschwierigkeiten, die aktuell niemand einschätzen kann, sind in der Terminierung nicht berücksichtigt.“ Ob sich solche „externen Probleme“ dann auf die Baukosten von 24 Millionen Euro auswirken würden, bleibe abzuwarten. Aktuell seien auch keine offiziellen Termine wie Grundsteinlegung oder Richtfest geplant.

( cr )

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