Geh- und Radweg

Politik will Gefahr am Reinbeker Redder entschärfen

Blick von der Bushaltestelle Rudorffweg auf den Reinbeker Redder.

Blick von der Bushaltestelle Rudorffweg auf den Reinbeker Redder.

Foto: Thomas Voigt

Weil nördlich ein Weg fehlt, ist die Querung für Fußgänger gefährlich. Die Politik will die Situation nun ändern.

Hamburg. Wer nördlich des Reinbeker Redders in Bergedorf wohnt – konkret im Abschnitt zwischen Mendelstraße und Rudorffweg – der braucht robuste Nerven. Denn die Häuser in diesem Abschnitt grenzen mit ihren Grundstücken und Zufahrten direkt an die Hauptstraße.

Es gibt dort weder einen Geh-, noch einen Radweg. Die einzigen Querungshilfen in Höhe Mendelstraße und Rudorffweg können zu Fuß gar nicht erreicht werden – eben weil nördlich ein Weg fehlt. Nun forderte die Bezirksversammlung einstimmig, die Situation zu entschärfen und dort einen Weg zu bauen.

Der Plan: Geh- und Radweg soll ab Rudorffweg verlängert werden

„An der Straße gibt es hier lediglich einen schmalen Streifen, der weder die Funktion eines Geh-, noch eines Radwegs übernehmen kann“, stellte Grünen-Fraktionschefin Frauke Rüssau fest. Beides gibt es nur auf der anderen Straßenseite. Fußgänger und Radfahrer müssen die viel befahrene Straße überqueren, um dorthin zu gelangen – lebensgefährlich auf dem Reinbeker Redder, der täglich von bis zu 17.000 Fahrzeugen genutzt wird.

Bezirksamtsleiterin Cornelia Schmidt-Hoffmann soll sich nun bei der zuständigen Behörde dafür einsetzen, dass der Geh- und Radweg ab Rudorffweg bis zur Mendelstraße verlängert wird. Im Verkehrsausschuss soll dann darüber berichtet werden.

( cr )

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