Hamburg. Es sind Aktionen rund um den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus geplant. Stolpersteine werden geputzt, Collage erstellt.

Ausländerfeindliche und rechtsnationale Parolen sind immer wieder an Wänden oder in Tunneln zu lesen, zuletzt auch an der Stadtteilschule Kichwerder. „Ich habe schon das Gefühl, dass sich rechtsnationale Gedanken verstärken, es mehr Vorurteile oder Herabsetzungen aufgrund der Herkunft gibt“, sagt Stefan Baumann. Er spricht für Bergedorfs AG Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA), die bereits im vergangenen Jahr, als rechte Ströme eine große Demonstration in Bergedorf für den 1. Mai angemeldet hatten, eine „Aktionswoche gegen Nazis“ geplant hatten. Tenor: „Wir müssen unbedingt was dagegen machen, ein Zeichen setzen.“