CDU-Kritik

Informiert der Bezirk online zu wenig über Bergedorf?

Unter www.hamburg.de/bergedorf sind offizielle Mitteilungne des Bergedorfer Bezirksamts online zu finden.

Unter www.hamburg.de/bergedorf sind offizielle Mitteilungne des Bergedorfer Bezirksamts online zu finden.

Foto: BGZ

Corona-Zahlen, Baustellen, Hafenfest: CDU fordert aktuellere Meldungen und Berichte in Internetauftritten der Verwaltung.

Hamburg. Wochen-, gar monatelang finden sich dieselben Informationen auf der Internetseite des Bergedorfer Bezirksamtes: Wer online www.hamburg.de/bergedorf aufruft, kann sich nicht allzu aktuell informiert fühlen.

So jedenfalls lautet die Kritik der CDU-Fraktion, die an diesem Donnerstag, 29. April, in der Bezirksversammlung fordern will, dass die Press- und Öffentlichkeitsarbeit der Verwaltung personell wieder verstärkt wird.

CDU fordert online aktuellere Bergedorf-Informationen vom Bezirk

„Man kann nicht gleichzeitig die Ausschüsse begleiten, Wahlen vorbereiten und die Presse kompetent bedienen“, meint der Abgeordnete Jörg Froh – und wünscht sich, dass die Stelle eines stellvertretenden Pressesprechers wieder besetzt wird – auch, „damit der Bezirk auf Facebook, Instagram und Twitter ordentlich auftritt“.

Einzig die Planungen für Oberbillwerder seien gut dargestellt, aber „was sonst im Bezirk neu und wichtig ist, findet sich nicht“, so Froh. Er wünscht sich etwa, dass Informationen zum Hafenfest zu finden sind oder zu den aktuellen Baustellen im Bezirk.

Tägliche Corona-Zahlen angemahnt: „Ist doch eine Bringepflicht“

„Viele Bürger könnten es hilfreich finden, wenn sie von der einjährigen Baustelle am Neuengammer Hausdeich lesen oder von den Bauarbeiten am Sander Damm. Da könnte unser Baustellenkoordinator doch besser mal einen Link einstellen lassen als dass man sich ewig durch die Seiten des Landesbetriebs für Straßen, Brücken und Gewässer suchen muss“, sagt Froh.

Wo es Testzentren gibt und wie hoch die aktuellen Corona-Zahlen sind, würde Jörg Froh ebenso gern tagesaktuell erfahren wie Änderung zu Bebauungsplänen: „Das ist doch eine Bringepflicht. Es darf nicht sein, dass die Bürger um Infos betteln müssen. Senat und Bürgerschaft halten ihre Seiten doch auch immer auf Vordermann.“

( stri )