Wirtschaftsverband

Wo einmal Bergedorfs Stadtmanager einziehen könnte

| Lesedauer: 2 Minuten
Marc Wilken, Geschäftsführer des Bergedorfer Wirtschaftsverbandes WSB, hier mit Assistentin Susanne Meier, „blickt“ auch aufs Schloss im neuen Büro am Sachsentor 55.

Marc Wilken, Geschäftsführer des Bergedorfer Wirtschaftsverbandes WSB, hier mit Assistentin Susanne Meier, „blickt“ auch aufs Schloss im neuen Büro am Sachsentor 55.

Foto: Ulf-Peter Busse

Bergedorfer WSB ist in neue Geschäftsstelle umgezogen am Sachsentor umgezogen. Dort heißt es nun: „Viel Platz für neue Projekte.“

Hamburg. Mitten in der Corona-Pandemie hat Bergedorfs Wirtschaftsverband seine Geschäftsstelle deutlich vergrößert: WSB-Geschäftsführer Marc Wilken und Assistentin Susanne Meier stehen in neuen Räumen im Haus der Volksbank Bergedorf am Sachsentor gut 40 Prozent mehr Fläche zur Verfügung.

„Viel Platz für neue Projekte“, gibt Wilken die Richtung vor für das „hoffentlich bald mögliche Durchstarten nach dem Lockdown“.

Bergedorfs Wirtschaftsverband in neue Geschäftsstelle umgezogen

Tatsächlich verfügt die Verbandszentrale jetzt über sämtliche Arten hochmoderner Kommunikationstechnik, unter anderem im geräumigen Konferenzraum, dessen Rückwand das Bergedorfer Schloss als riesige Fototapete schmückt. Fast noch wichtiger als dieses Herzstück des multimedialen Netzwerkens mittels Videoschaltungen zu den 170 Mitgliedern ist das dritte Büro.

Noch ungenutzt, sieht Wilken es als möglichen Arbeitsplatz eines Bergedorfer Stadtmanagers, der vielleicht auch den Tourismus im Bezirk gleich mitkoordiniert. „Für diesen oder andere hauptamtliche Experten, die das verbreitete ehrenamtliche Engagement in Bergedorf schlagkräftiger machen, haben wir jetzt zumindest die räumlichen Voraussetzungen geschaffen“, sagt der WSB-Geschäftsführer, der sich seinen Verband dabei nicht nur als Gastgeber, sondern durchaus als einen der Projektträger vorstellen kann: „Mal sehen, was für Bergedorfs City und den ganzen Bezirk möglich wird.“

Handelskammer könnte am Sachsentor wieder Sprechstunden anbieten

Sehr schnell konkret werden könnte die Fortsetzung des Projekts „Work and Integration for Refugees“ (W.I.R.), in dem der verstorbene WSB-Joblotse Klaus Fischer in Kooperation mit der Agentur für Arbeit zahlreiche Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt gebracht hatte. Zudem bietet Marc Wilken der Handelskammer an, in der neuen WSB-Geschäftsstelle ihre Bergedorfer Sprechstunden wieder aufleben zu lassen.

Unabhängig von diesen möglichen Projekten läuft die unter Corona-Bedingungen besonders schwierige Alltagsarbeit des WSB: „Für richtiges Netzwerken – eigentlich Kern unseres Jobs – fehlt in diesen Videozeiten leider der persönliche Kontakt, das Plaudern und Geschäfte einfädeln an der Kaffeebar“, sagt Wilken, der jetzt viel online anbietet, einschließlich des regelmäßigen Newsletters mit Unternehmerinfos zu aktuellen Entwicklungen in den Corona-Verordnungen.

( upb )