Hamburg. Fleisch und Fell der Nagetiere wurden früher geschätzt. Heute finden die Jäger kaum einen Abnehmer – auch wegen des Ukrainekriegs.

Die Marschroute im Bezirk ist klar: Durch intensive Jagd soll die Zahl der Nutria reduziert werden. Die invasiven Nagetiere aus Südamerika leben mittlerweile zu Tausenden in Bergedorf und in den Vier- und Marschlanden, zernagen Wasserpflanzen und zerwühlen Deiche. Doch die Pirsch auf die bis zu zehn Kilogramm schweren Biberratten ist für die Jäger vor Ort kein Vergnügen, wie Gerald Eggers aus Ochsenwerder unserer Zeitung berichtet.