Hamburg. Schulabgänger haben noch immer gute Chancen, eine Ausbildung in diesem Jahr zu beginnen. Wo der Bedarf besonders hoch ist.

Obwohl der Ausbildungsbeginn zum 1. August kurz bevorsteht, sind viele Arbeitgeber noch immer auf der Suche nach Auszubildenden. Auch für Bewerber in Bergedorf lohnt es sich weiterhin, Ausschau nach einer Stelle für das Ausbildungsjahr 2023 zu halten.

Wie die Agentur für Arbeit in ihrem Monatsbericht mitteilt, sind derzeit noch 4709 Ausbildungsstellen in Hamburger Unternehmen unbesetzt. Ob technisch, handwerklich, kaufmännisch oder im Gesundheits- oder Sozialbereich – Angebote gibt es in verschiedenen Branchen und für jeden Schulabschluss.

Bergedorf: Handwerk und Lagerlogistik bieten gute Einstiegschancen

Laut Bergedorfer Geschäftsstelle gibt es im Bezirk mehr als 100 freie Ausbildungsplätze. Unter den gemeldeten Stellen gibt es vor allem Bedarf in den Bereichen Kaufmann-/frau im Einzelhandel (27), Verkäufer (23), Fachkraft für Lagerlogistik (21), Anlagenmechaniker Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (19) und Kaufmann/-frau für Büromanagement (17). Insbesondere Betriebe im Handwerk und in der Lagerlogistik bieten Kurzentschlossenen noch gute Einstiegschancen.

Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich über www.jba-hamburg.de oder www.arbeitsagentur.de informieren und über die Jobsuche umgehend bewerben oder vorab Kontakt mit den Arbeitgebern für ein Praktikum aufnehmen.

Arbeitslosenquote in Bergedorf gestiegen

Die Zahl der Arbeitslosen in Bergedorf stieg gegenüber dem Vormonat um 150 auf 5718 Personen. Die Arbeitslosenquote in Bergedorf beträgt 7,7 Prozent (in ganz Hamburg 7,3 Prozent). Damit ist Bergedorf unter den Stadtteilen auf Platz drei, nur Harburg und Mitte liegen höher. Der Bestand an freien Stellen ist im Juni in Bergedorf auf 658 gestiegen; im Vergleich zum Juni 2022 gab es 53 Arbeitsstellen mehr.