Krankenhaus Boberg

Chefarzt: Verletzungsrisiko im Fußball lässt sich minimieren

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Christina Rückert
Im Volksparkstadion können sich Trainer über Verletzungen im Fußball informieren.

Im Volksparkstadion können sich Trainer über Verletzungen im Fußball informieren.

Foto: Valeria Witters / WITTERS

Im Volksparkstadion kommen Mediziner und Sportler zusammen, um über Prävention und Heilung von Verletzungen zu diskutieren.

Boberg/Hamburg.  Immer schön ran an den Ball und keine Angst vor Körperkontakt: Was Trainer ihrem Fußballteam oft genug erklären, hat manchmal einige blaue Flecken bei den Spielern zur Folge. Und je leistungsorientierter der Fußball, desto größer ist das Verletzungsrisiko. Doch das ist kein Schicksal, meint das Unfallkrankenhaus Boberg – und lädt nun gemeinsam mit dem Norddeutschen Fußballverband interessierte Trainerinnen und Trainer zu einem „Präventionssymposium Fußball“ ein.

Darin soll es darum gehen, wie sich Anzahl und Schwere der Verletzungen deutlich reduzieren lassen. Zu dem Symposium am Sonnabend, 1. April, 9 bis 16.30 Uhr, sind alle interessierten Trainer eingeladen – nicht in der Klinik Boberg, sondern im Volksparkstadion.

Sportverletzungen: Gezielte Prävention kann das Verletzungsrisiko reduzieren

Zahlreiche Studien hätten gezeigt, dass gezielte Prävention das Verletzungsrisiko minimieren könne, begründet das Berufsgenossenschaftliche Klinikum die Idee des Seminars. Es solle den Teilnehmenden „vielfältige und praktikable Wege aufzeigen, die zur Verletzungsprävention und zur gestärkten Rückkehr nach Verletzungen beitragen“ und die auch das Leistungsniveau der Spielerinnen und Spieler nachhaltig verbessern.

Ein bisschen Spaß an medizinischen Details sollten die Trainer mitbringen. Denn es geht zunächst allgemein um Verletzungsprävention im Frauen- sowie im Männerfußball, ehe in Workshops Details wie etwa Belastungsanalysen durch die neue Computertomographie erklärt werden. Vorträge geben auch einen Überblick über die Verletzungsprävention im Nachwuchsfußball, die Rolle des Gehirns in der Prävention oder „Neuroathletiktraining“.

Chefarzt moderiert das Symposium im Volksparkstadion

Das Symposium wird vom Chefarzt des Boberger Zentrums für Prävention, Sport- und Rehabilitationsmedizin, Dr. Helge Riepenhof, moderiert, zudem von dem „Medical Director“ der Red Bull APC Global, Hendrik Bloch. Die Vortragenden sind Experten aus vielen Bereichen, unter anderem vom RB Leipzig und vom Hamburger SV.

Interessenten können sich auf der Webseite des BG Klinikums näher informieren und online anmelden. Unter bg-kliniken.de/klinikum-hamburg finden sich die Veranstaltungen ganz unten auf der Seite.

( cr )

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