Körberhaus Bergedorf

Büste von Kurt A. Körber hat ihren neuen Platz erreicht

| Lesedauer: 3 Minuten
Christina Rückert
Die Körber-Stiftung zieht vom Haus im Park ins neue Körberhaus um - und auch die Büste des Stifters zieht mit. Körberhaus-Chefin Eva Nemela beaufsichtigt den Transport durch Ibou Mostafa und Jan-Thomas Otto (Hamburger Naturstein, von rechts).

Die Körber-Stiftung zieht vom Haus im Park ins neue Körberhaus um - und auch die Büste des Stifters zieht mit. Körberhaus-Chefin Eva Nemela beaufsichtigt den Transport durch Ibou Mostafa und Jan-Thomas Otto (Hamburger Naturstein, von rechts).

Foto: Christina Rückert

Stiftung lässt die Plastik ins Körberhaus an der Holzhude transportieren – nur ein kleiner Teil des Umzugs. Was alles zu packen ist.

Hamburg.  Da liegt er nun auf einer Sackkarre, angegurtet und für den Transport bereit, aber trotzdem mit einem stoischen Lächeln im Gesicht: Die Büste des Stifters und Unternehmers Kurt A. Körber ist vom Haus im Park ins neue Körberhaus in Bergedorf umgezogen. Mitarbeiter der Firma Hamburger Naturstein haben die Plastik, die bisher in der Eingangshalle am Gräpelweg platziert war, am Mittwoch mit aller gebotenen Vorsicht an den neuen Standort der Körber-Stiftung an der Holzhude transportiert. Die Büste aus Naturstein und Bronze wird auf der Mietfläche der Körber-Stiftung aufgestellt, bei den Veranstaltungsräumen im ersten Obergeschoss.

Körberhaus Bergedorf: Zwei Umzugslastwagen wurden bereits gefüllt

Der Umzug der Stiftung ins neue Haus ist damit ungefähr zur Hälfte vollzogen. Zwei Lastwagen voller Materialien – Bürozubehör, Flipcharts, Kursuszubehör wie etwa Sportmatten – wurden bereits vor etwa zehn Tagen an den neuen Standort gefahren, verpackt in überschaubare knapp 30 Kartons. „Vieles bleibt hier“, stellt Eva Nemela, Leiterin Körberhaus, fest: „Denn wir bekommen dort eine ganz neue Büroausstattung.“ Schreibtische, Stühle und Regale am alten Standort werden von der gemeinnützigen GmbH Begegnungszentrum im Park weitergenutzt, die das fast 2700 Quadratmeter große Haus im Park am Gräpelweg auch künftig mit Leben erfüllen will. Tagespflege, Physiotherapie, Gastronomie und Kultur werden dort angeboten (www.bip-bergedorf.de).

Ab dem 1. Dezember arbeiten die Mitarbeiter in den neue Büros

Doch zuvor muss die Körber-Stiftung Platz machen – und da ist noch einiges zu tun. Ende November wird die restliche Technik eingepackt. Mit Druckern und Kopierern wechselt dann auch das Team der Körber-Stiftung (22 Mitarbeiter) seinen Standort, arbeitet dort dann ab dem 1. Dezember in den neuen Büros. Erreichbar bleiben die Mitarbeiter unter denselben Telefonnummern und Mailadressen.

Eröffnet wird das Körberhaus dann offiziell am 5. Dezember. Nur das Theater ist noch nicht mit dabei: Zu Silvester ebenso wie am 8., 11. und 12. Januar sind Vorstellungen im alten Haus im Park geplant. Erst anschließend zieht das Theater ins Körberhaus um, macht dafür bis zur offiziellen Theatereröffnung im Februar eine Spielpause. „Die Mitarbeiter müssen sich unter anderem auch erst mit der neuen Technik im Körberhaus vertraut machen“, weiß Eva Nemela. Dass im Januar noch Aufführungen im Haus im Park laufen dürfen, ist mit dem Bezirksamt vereinbart. Denn offiziell wird das 1977 eröffnete Haus im Park bereits Ende Dezember von der Körber-Stiftung an das Bezirksamt Bergedorf zurückgegeben.

Fast 1000 Quadratmeter Veranstaltungsfläche im neuen Körberhaus Bergedorf

Im neuen Körberhaus, das nach seiner offiziellen Eröffnung noch einmal für Restarbeiten geschlossen werden muss, hat die Körber-Stiftung fast 1000 Quadratmeter Veranstaltungsfläche – fast ebenso viel wie am Hauptsitz in der Hafencity. Eva Nemela sieht nicht nur die Größe als Bekenntnis zu Bergedorf: „Wir haben einen 20-jährigen Mietvertrag und uns ganz bewusst dafür entschieden, weiter einen Beitrag für ein lebendiges Bergedorf zu leisten.“

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