Puppentheater

„Kaspers Weihnachtsmärchen“ kommt nach Bergedorf

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Helena Lauenburger (l., 25) ist Chefin des Familienunternehmens. Beim Puppenspiel wird sie von Schwester Michelle (18) unterstützt. 

Helena Lauenburger (l., 25) ist Chefin des Familienunternehmens. Beim Puppenspiel wird sie von Schwester Michelle (18) unterstützt. 

Foto: Thomas Pöhlsen

Am Sonntag, 27. November, ist die Premiere des Stücks. Was es rund um das Puppentheater der Familie Lauenburger noch gibt.

Bergedorf.  Beim Puppentheater der Familie Lauenburger wird die Tradition gepflegt. Es gibt die alte Geschichte vom Räuber, der stiehlt, und Kasper, der das Gestohlene wieder zurückbringt. Die Familie führt ihre Stücke mit traditionellen Hohensteiner Holzschnitzpuppen auf. Sie gastiert von Sonntag, 27. November, an in Bergedorf auf dem Frascatiplatz. Bis zum 23. Dezember wird „Kaspers Weihnachtsmärchen“ gezeigt.

„Wir freuen uns auf Bergedorf“, sagt Chefin Helena Lauenburger. Über den Inhalt des Stückes will sie nur so viel verraten: Kasper hilft dem Weihnachtsmann, das Fest zu retten.

Die fahrenden Handpuppenspieler sind bereits zum vierten Mal in Bergedorf

Die fahrenden Handpuppenspieler haben bereits eine kleine Tradition begründet. Sie sind zum vierten Mal in Bergedorf. Ein Jahr musste allerdings pandemiebedingt aussetzt werden. Wie in den vergangenen Jahren wird es rund um das Zirkuszelt einen kleinen Jahrmarkt geben. Auf „Kasper Weihnachtsmarkt“ gibt es ein Karussell und eine Eisenbahn für die Kleinen.

Außerdem gibt es Leckereien wie Bratwurst, Crêpes, Popcorn, Kaffee und Kinderpunsch. Als Clou tritt der Weihnachtsmann auf, um die Wunschlisten der Kinder in Empfang zu nehmen. Kaspers Weihnachtsmarkt öffnet immer eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Die Aufführungen beginnen mittwochs bis sonnabends um 15 Uhr sowie am Sonntag um 12 und 15 Uhr. Der Eintritt kostet für Kinder 13 Euro und für Erwachsene 15 Euro, außer am Sonntag, da zahlen auch die Erwachsenen den Kinderpreis. Karten können unter der Handynummer 0152/06 88 90 14 vorbestellt werden.

Truppe kommt von einem sechsmonatigen Engagement aus Oldenburg in Oldenburg

Helena Lauenburger hat das Geschäft vor zwei Jahren übernommen und erfolgreich durch die Corona-Zeit geführt. Aktuell kommt die Truppe von einem sechsmonatigen Engagement aus Oldenburg in Oldenburg. Dort hatte sie einen Teil des Unterhaltungsprogramms bei einer Outdoor-Hüpfburgenveranstaltung übernommen. „Bei den derzeitigen Spritpreisen wäre es gar nicht möglich, mit dem Theaterzelt von einem Veranstaltungsort zum nächsten zu ziehen“, erklärt die 25-Jährige.

Sie führt nicht nur das Familienunternehmen in vierter Generation, sondern ist auch Puppenspielerin. Mit dabei sind auch ihre Schwestern Genina (22) und Michelle (18). Unterstützt wird sie zudem von ihrem Vater Jonny und ihrem Ehemann Rene Renz. Und ihre Kinder Ilany (9) und Mareline (5) schnuppern auch schon Theaterzeltluft. Besucher müssen sich übrigens nicht sorgen, im Kalten zu sitzen. Das Zelt mit einem Fassungsvermögen von 200 Zuschauern wird ganz normal wie in den Jahren zuvor beheizt.

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