Zahngesundheit in Bergedorf

Zweifelhaftes Vergnügen? Tag der offenen Tür beim Zahnarzt

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Mithilfe von Scanner und Fräsmaschine werden bei Dr. Fisnik Kahili schnell und präzise Brücken und Schienen hergestellt.

Mithilfe von Scanner und Fräsmaschine werden bei Dr. Fisnik Kahili schnell und präzise Brücken und Schienen hergestellt.

Foto: Thomas Pöhlsen

Klingt nach einem kuriosen Ausflugstipp: Dentisten öffnen in Bergedorf ihre Praxen. Was Besucher dort erleben können.

Hamburg.  Abseits des Stresses eines Besuchs beim Zahnarzt einmal Fragen stellen, auf die der Patient schon immer eine Antwort haben wollte. Sich über neue Behandlungsmethoden informieren. Oder einfach den Mediziner ein bisschen besser kennenlernen. Um diese und viele weitere Fragen der Patienten klären zu können, gibt es am Sonntag, 25. September, wieder den Tag der Zahngesundheit. Eine Art der Tag der offenen Tür beim Zahnarzt. Ziel ist, das Wissen über Zahn- und Mundgesundheit zu vermehren.

Zu den Ärzten, die sich an der Aktion beteiligen, gehört Dr. Fisnik Kahili, der von 12 bis 16 Uhr seine Türen öffnet. 2016 hat er die Praxis Sachsentor 36 von Dr. Jan Meyer übernommen. Auch nach dem Umzug 2018 in moderne Räume in der Chrysanderstraße 1 blieb der Name Zahnarztpraxis Sachsentor.

Zahnarzt: Abdrücke nehmen gehört der Vergangenheit an

In der Corona-Zeit hat er sich „ein Stück neu erfunden“. In der Praxis hat die digitale Zahnmedizin Einzug gehalten. Vorbei sind die Zeiten, da mithilfe von Abdrücken Maß genommen wurde für Kronen, Zahnersatz und Schienen. Wer dies einmal mitmachen musste, kennt das unangenehme, durch die Füllmasse ausgelöste Gefühl von Übelkeit und Brechreiz.

Stattdessen scannt Dr. Kahili mit einem in den Mund eingeführten Stick die Zähne. Das gescannte Bild wird dann benutzt, um in einer Maschine die Krone oder den Zahnersatz zu fräsen. Folge: Die Patienten bekommen wesentlich schneller ihre Kronen oder Brücken, und es sind weniger Behandlungstermine nötig.

In Sachen Angstabbau beim Zahnarzt hat Dr. Kahili ein einfaches Mittel. „Mit den Menschen reden und nahbar sein“, sagt er. Für ihn ist es zudem sinnvoll, dass die Patienten ihre Ängste thematisieren. Er hat eine gute Ratgeberin: Seine Frau ist Psychologin.

www.tagderzahngesundheit.de

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