Bergedorf. Das Werk zum Ausbildungsmarkt gibt es gedruckt und als ständig aktualisierte Version auch online. Im CCB wird es vorgestellt.

1000 Perspektiven für junge Bergedorfer im Jahr 2023 – und weitere 400 für aktuelle Schulabgänger: Der neue Lehrstellenatlas bietet Zukunft in riesiger Auswahl, von Praktika über Ausbildungsplätze bis zu dualen und Vollzeit-Studiengängen. Am Mittwoch, 21. September, wird das 146 Seiten starke, in 3000er-Auflage erschienen Werk von 11 bis 16 Uhr im Einkaufszentrum CCB präsentiert.

„Es ist der Neustart des Bergedorfer Ausbildungsmarktesnach Corona“, wirbt DGB-Bezirkschef Ernst Heilmann für das Werk, dessen Job-Angebote von insgesamt 192 Betrieben kommen, die 182 Ausbildungsberufe abbilden. Dabei reicht die Bandbreite der Firmen von kleinen Familienunternehmen in Handwerk, Einzelhandel, Logistik oder dem Medizinbereich bis zu Großbetrieben wie der Körber-Gruppe.

Der Ausbildungsmarkt bietet viele Perspektiven für Schulabgänger

Neben der gedruckten Version ist der Atlas ab sofort auch digital abrufbar, unter www.lehrstellenatlas-bergedorf.de. Diese Version wird von der Bergedorfer Ausbildungsplatz-Initiative ständig aktualisiert. Zu ihrem ehrenamtlichen Team gehört neben Ernst Heilmann auch Doris Boxhammer, die das Bergedorfer Büro der Handwerkskammer in der Villa an der Wentorfer Straße 42 neben dem Rathaus leitet. Bei ihr, wie auch im Kulturhaus SerrahnEins und in der Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit am Bahnhof, ist der Lehrstellenatlas kostenlos zu haben – auch kartonweise für die Berufsorientierung von Schulklassen. Gleiches gilt für die Präsentation im CCB, wo ebenfalls etliche Kartons zum Mitnehmen bereitstehen werden.

Doris Boxhammer wirbt für Schülerpraktika bei den Betrieben

„Wir haben jetzt 30 Prozent mehr Ausbildungsplätze als noch vergangenes Jahr im Atlas. Das ist fast schon das Niveau von vor Corona“, sagt Doris Boxhammer, die ausdrücklich auch für Schülerpraktika bei den Betrieben wirbt: „Vor allem im Handwerk sind sie der wichtigste Zugang zu einer Lehrstelle – sogar entscheidender als das Abschlusszeugnis von der Schule.“

Eine ganz andere, aber ebenso wichtige Zielgruppe sind übrigens die Studienabbrecher. „Rund ein Drittel der Abiturienten, die direkt an die Uni gegangen sind, schmeißen hin. Als angehende Fachkräfte sind sie perfekt, gern über den Weg des dualen Studiums“, weiß Ernst Heilmann. „Aber viele wissen gar nicht, dass es diesen Weg gibt.“