Martinsmarkt

Zehntausende Besucher in Bergedorfs City

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Jonte (6) und Mutter Mirjam Köhler haben bei Thee Bornemann-Muhsil am Martinsmarkt-Spielzeugstand ein Känguru erstanden. Viele Kunden haben auch den verkaufsoffenen Sonntag genossen.

Jonte (6) und Mutter Mirjam Köhler haben bei Thee Bornemann-Muhsil am Martinsmarkt-Spielzeugstand ein Känguru erstanden. Viele Kunden haben auch den verkaufsoffenen Sonntag genossen.

Foto: Ulf-Peter Busse

Die Organisatoren ziehen nach dem Fest-Wochenende eine erste positive Bilanz. Geschäftsleute wünschen mehr solcher Aktionen.

Hamburg. Beste Stimmung trotz ­einiger Regenschauer, einstelligen Temperaturen und mancher heftigen Windböe herrschte an Bergedorfs Martinsfest-Wochenende: Zehntausende Besucher zog es an beiden Tagen in die Einkaufsstraßen, wo etliche Stände mit Kulinarischem sowie ersten warmen und handgemachten Weihnachtsgeschenken großen Andrang verzeichneten. Gleiches gilt für die Geschäfte, die gestern zudem zum Sonntags-Shopping einluden – und natürlich für den eigentlichen Martinsmarkt der Kirchengemeinde St. Petri und Pauli.

„Nur glückliche Gesichter auf dem Martinsmarkt“

„Ich habe überall nur glückliche Gesichter gesehen. Wir sind sehr zufrieden“, sagte Diakonin Astrid Hildebrandt am Sonntag in einem ersten Resümee mit Blick auf die ­diversen Teile des Martinsmarktes. So gab es auf dem Kirchenvorplatz das bunte Bücher- und das vielseitige Spielzeug-Zelt mit großem Angebot für Kinder.

Zudem gab es hier den Adventskalender-Stand, im Gemeindehaus unter anderem die Wollstube. Und an der Bergedorfer Schlossstraße hatte der Petri-und-Pauli-Laden extra für den Martinsmarkt sein Bekleidungsangebot neu sortiert und um Elektrogeräte sowie Küchenausstattung erweitert.

Über 50 Ehrenamtliche sorgten unter Astrid Hildebrandts Leitung dafür, dass die vielen Spenden zum kleinen Preis neue Besitzer fanden. Die Einnahmen gehen an die Beratungsstelle für Wohnungslose und das Projekt offene Kirche.

Die Geschäfte liefen gut, besonders im Bereich Bekleidung und Schuhe

Bei den Geschäftsleuten der City kam die Verwandlung von Teilen der Einkaufsstraßen in einen großen Markt gut an: „Den Menschen gefällt das. Viele sehnen sich nach Gelegenheiten zum Schnacken, Stöbern, Riechen, Fühlen – und das angesichts von Corona auch unter freiem Himmel“, sagt Elke Timm von Kaffee Timm. „Gern mehr davon, denn genau das ist eine der großen Trumpfkarten unserer Fußgängerzone gegenüber dem Internet.“

Entsprechend gut liefen auch die Geschäfte, besonders im Bereich Bekleidung und Schuhe. „Wegen des Herbstwetters waren vor allem warme Jacken, Mäntel und Stiefel gefragt. Gleiches gilt für Weihnachtsdeko“, sagt Veronika Vogelsang, die den offenen Sonntag samt Begleitprogramm für den Bergedorfer Wirtschaftsverband WSB organisiert hat. „Trotz des wechselhaften Wetters hat sich Bergedorf rechtzeitig vor dem Start des Weihnachts­geschäftes bei seinen Kunden bestens in Erinnerung gebracht.“

( upb )

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