Corona Bergedorf

Nach Impfdurchbruch: Mann muss beatmet werden

Corona in Bergedorf: Trotz Impfung liegt ein 80-Jähriger auf der Intensivstation des Bethesda Krankenhauses. Er muss künstlich beatmet werden (Symbolfoto).

Corona in Bergedorf: Trotz Impfung liegt ein 80-Jähriger auf der Intensivstation des Bethesda Krankenhauses. Er muss künstlich beatmet werden (Symbolfoto).

Foto: dpa

Neben dem 80-Jährigen gibt es weitere Corona-Patienten im Bethesda. Im Bezirk gibt es diese Woche drei Impfangebote ohne Termin.

Hamburg. Wieder liegt ein Patient trotz Impfung mit schweren Corona-Symptomen auf der Intensiv­station des Bethesda Krankenhauses. Der 80 Jahre alte Mann muss sogar künstlich beatmet werden. Er ist einer der statistisch 0,05 Prozent sogenannter „Corona-Durchbrüche“, die das Robert-Koch-Institut registriert hat.

„Eine Schutzimpfung bietet leider keine hundertprozentige Sicherheit. Aber sie schränkt die Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufs deutlich ein“, sagt Bethesda-Sprecher Matthias Gerwien. Neben dem 80-Jährigen werden derzeit drei weitere Männer in der Klinik am Glindersweg wegen Corona behandelt. Sie sind Mitte 20 bis Ende 80 Jahre alt.

Corona in Bergedorf: Im Bethesda Krankenhaus liegen drei Corona-Patienten

Derweil bleibt die Inzidenz in Bergedorf auf nahezu gleichem Stand: Laut Statistik der Gesundheitsbehörde wurden in der vergangenen Woche 106 Neuinfektionen im Bezirk gemeldet, vier weniger als zuvor. Damit liegt die Bergedorfer Inzidenz aktuell bei 81,4.

Wer sich impfen lassen will, kann das noch in dieser Woche an gleich drei Orten im Bezirk ohne Termin: Am heutigen Mittwoch von 15.30 Uhr an im Bethesda (Glindersweg 80) und Freitag von 12 bis 18 Uhr im Forum Allermöhe (Walter-Rothenburg-Weg 41) sowie von 13.30 bis 21.30 Uhr im Café vom Sozialen Zentrum (Harders Kamp 1).

( jhs/upb )

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