Bundestagswahl

Ein Traumergebnis für Metin Hakverdi (SPD)

Als Direktkandidat wieder in den Bundestag: Metin Hakverdi (SPD).

Als Direktkandidat wieder in den Bundestag: Metin Hakverdi (SPD).

Foto: Reto Klar / privat/hfr

Metin Hakverdi (SPD) ist mit dem besten Ergebnis aller Direktkandidaten in Hamburg wieder in den Bundestag gewählt worden.

Hamburg. Metin Hakverdi (52) hat es geschafft und ist erneut direkt in den Bundestag eingezogen – zum dritten Mal in Folge. Der Sozialdemokrat hat den Wahlkreis Bergedorf-Harburg mit 39,3 Prozent klar für sich entschieden.

Der Wilhelmsburger holte das beste Erststimmenresultat aller Direktkandidaten in Hamburg, liegt sogar noch vor der ehemaligen Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, Aydan Özoguz, die in Wandsbek 38,7 Prozent der Stimmen holte. Im Kurznachrichtendienst Twitter verkündete Hakverdi: „Four more years!“

Triumph für den Sozialdemokraten bei der Bundestagswahl

Im Wahlkreis Bergedorf-Harburg belegt Uwe Schneider von der CDU mit 16,9 Prozent der Erststimmen Platz zwei in der Wählergunst. Es folgt Manuel Sarrazin von den Grünen, der mit 15,5 Prozent sein Ergebnis von der Bundestagswahl 2017 mehr als verdoppelte.

Weitere Direktkandidaten: Sonja Jacobsen von der FDP, Fraktionsvorsitzende ihrer Partei in der Bergedorfer Bezirksversammlung, bekam 8,5 Prozent der Erststimmen. Olga Petersen von der AfD erreichte 8,2 Prozent und Stephan Jersch, Linken-Bürgerschaftsabgeordneter aus Lohbrügge, schaffte als Direktkandidat für seine Partei 6,7 Prozent der Erststimmen.

Wie berichtet, bewarben sich im Wahlkreis Bergedorf-Harburg noch sechs weitere Direktkandidaten um die Gunst der Wähler. Hier erreichten Katja Schäfer (die Basis) 1,9 Prozent, Thomas Lindner (Freie Wähler) 1,3 %, Jan-Martin Thoden (Volt) 0,8 %, Manuela Körlin (ödp) 0,7 % und Manfred Dammann (NPD) sowie Narziss Nianur (MLPD) je 0,1 % der Stimmen.

( upb )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Bergedorf