Benefiz-Aktion

Dreikönigssingen hat schon 75.000 Projekte unterstützt

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Martin Szudra vom Sternsingermobil berichtet der Klasse 3d der Katholischen Schule vom Alltag der Kinder in Afrika.

Martin Szudra vom Sternsingermobil berichtet der Klasse 3d der Katholischen Schule vom Alltag der Kinder in Afrika.

Foto: Thomas Voigt

Das Sternsingermobil des katholischen Kindermissionswerks wirbt in Bergedorf junge Sänger für gute Zwecke an.

Hamburg.  Was bedeuten die Buchstaben CMB? Christus macht Blödsinn? Oder Caspar, Melchior, Balthasar? Oder Christus mansionem benedicat? Die zweite und die dritte Lösung sind richtig, lernten in dieser Woche die Kinder der Katholischen Schule in Bergedorf beim Quiz am Sternsingermobil. Caspar, Melchior und Balthasar sind die Namen der heiligen drei Könige, und der lateinische Satz „Christus mansionem benedicat“ bedeutet „Christus segne dieses Haus“ und wird gern in der Abkürzung CMB an Haustüren geschrieben.

Benefiz-Aktion: Sternsingermobil machte bei der katholischen Grundschule Halt

Für einen Tag machte das Sternsingermobil des gleichnamigen Kindermissionswerks aus Aachen bei den katholischen Grundschülern in Bergedorf Halt. Es war der erste Besuch des Info-Fahrzeugs, das im September 2018 bundesweit Premiere hatte. Die Pädagogen Martin Szudra und Christina Ciecierski erklärten den Kindern, welche Projekte mit den jährlichen gesammelten Spenden der Sternsinger in ärmeren Ländern Afrikas und Südamerikas angeschoben werden.

Sie berichten von Kindern wie der zehn Jahre alten Aweet aus Kenia, die täglich vier Stunden damit zubringt, Wasser von einer viel zu weit entfernten Wasserstelle in ihr Dorf zu holen. Oder vom fünfjährigen Benson aus dem Südsudan, der nach einer Verletzung den halben Tag lang mit seiner Mutter zum Krankenhaus unterwegs war. Mit Unterstützung der Sternsinger werden in Afrika Brunnen gebaut und die medizinische Versorgung verbessert, lernten die Kinder, und einige erklärten sich bereit, beim Dreikönigssingen im Januar mit von Tür zu Tür zu gehen und zu singen.

Pädagogen erzählen den Kindern Schicksale von Betroffenen

Im Jahr 1959 wurde diese Aktion erstmals gestartet, inzwischen ist das Dreikönigssingen die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. 1,2 Milliarden Euro sammelten die Sternsinger seit dem Aktionsstart, unterstützten 75.000 Projekte für benachteiligte Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa. Nächster Einsatzort des Sternsingermobils: Lurups Fridtjof-Nansen-Schule.

( tv )

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