Bergedorf

Tierschützer in Sorge: Immer weniger Spenden

Teile der Deutsche-Bank-Teams aus Bergedorf und Geesthacht mit Kindern beim Einsatz im Tierschutzverein Looki.

Teile der Deutsche-Bank-Teams aus Bergedorf und Geesthacht mit Kindern beim Einsatz im Tierschutzverein Looki.

Foto: Ulf-Peter Busse

Der Bergedorfer Verein Looki braucht Unterstützung. Die Deutsche Bank hilft mit einem sozialen Tag und einer Spende von 1000 Euro.

Bergedorf. Großes Lob vom Bergedorfer Tierschutzverein Looki für die Deutsche Bank: Das Team der Filiale an der Alten Holstenstraße und der angeschlossenen Finanzagentur in Geesthacht hat zusammen mit Direktor Michael Simon (39) die Ärmel hochgekrempelt. Ein ganzer „sozialer Tag“ wurde in der Wildtierstation des Vereins am Pollhof geleistet. Und die Banker brachten auch noch einen Scheck mit: 1000 Euro für das Vereinskonto.

Von 10 bis etwa 18 Uhr wurden Säge, Schaufel, Hammer und Pinsel geschwungen, um mehrere Gehege und die Futterküche zu reparieren. Die vielen mitgebrachten Kinder kümmerten sich derweil um das Füttern der 300 Tiere, die hier versorgt werden: darunter 100 Igel, zahlreiche Tauben, Eichhörnchen, Kaninchen und drei Schafe.

Arbeitseinsätze von Firmenteams sind herzlich willkommen

„Wir können Zuschüsse und Arbeitseinsätze wie diesen gerade jetzt sehr gut gebrauchen“, sagt Looki-Chefin Vanessa Haloui, der ein Team von 39 Ehrenamtlichen bei der Versorgung, Verarztung und Auswilderung der Wildtiere hilft. „Corona hat leider dafür gesorgt, dass in unserer Kasse Ebbe herrscht. Während immer mehr verletzte Tiere zu uns gebracht werden, ist die Spendenbereitschaft leider deutlich zurückgegangen. Aktuell um 50 Prozent.“

Auch weitere Arbeitseinsätze von ganzen Firmenteams sind sehr willkommen: „Instandhaltung und Neubau von Gehegen, Volieren und Gartenhäuschen kommen bei unserer täglichen Arbeit häufig zu kurz“, sagt Haloui. Umfassende Informationen zum Verein finden sich im Internet unter www.looki.info.

( upb )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Bergedorf