Friedensinitiative

Rüstungsexport über den Hamburger Hafen stoppen

Über den Hamburger Hafen werden jährlich 1000 Container Waffen, dazu Panzerfahrzeuge und komplette Kriegsschiffe ausgeführt. Die Bergedorfer Friedensinitiative unterstützt die Volksinitiative zum Stopp von Rüstungsexporten über den Hafen der Freien und Hansestadt.

Über den Hamburger Hafen werden jährlich 1000 Container Waffen, dazu Panzerfahrzeuge und komplette Kriegsschiffe ausgeführt. Die Bergedorfer Friedensinitiative unterstützt die Volksinitiative zum Stopp von Rüstungsexporten über den Hafen der Freien und Hansestadt.

Foto: Getty Images/iStockphoto

Die Friedensinitiative Bergedorf organisiert am 20. August eine Demo gegen Rüstungsexporte über den Hamburger Hafen.

Bergedorf. Der erste von drei Schritten bis zum Volksentscheid ist geschafft: Innerhalb von sechs Monaten kamen mehr als 10.000 Unterschriften zusammen, um die Rüstungsexporte über den Hamburger Hafen zu stoppen: Die Friedensinitiative Bergedorf unterstützt die Volksinitiative und informiert darüber bei einer Kundgebung am Freitag, 20. August. Von 15 Uhr an singt der „Toto-Lightman-Kinderchor“ auf dem Bahnhofsvorplatz vor dem CCB, Dazu gibt es Infos über das „Geschäft mit dem Tod“, an dem sich Deutschland als viertgrößter Rüstungsexporteur der Welt beteilige.

Jährlich werden rund 1000 Container mit Pistolen und Maschinengewehren samt Munition von Hamburg aus verschifft, dazu Panzerfahrzeuge und komplette Kriegsschiffe, beklagt die Initiative und fordert: „Senat und Bürgerschaft schaffen innerhalb eines Jahres die Rechtsgrundlagen, die den Transport und Umschlag von Rüstungsgütern über den Hamburger Hafen verbieten.“

( stri )

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