Bergedorf

Politik räumt Hindernisse für Fuß- und Radverkehr

Zu häufig dicht: das „Hammelgitter“ am Gewerkschaftsweg.

Zu häufig dicht: das „Hammelgitter“ am Gewerkschaftsweg.

Foto: Luca Selle

Die Bezirksversammlung hat über zwei Problemstellen für Fußgänger und Radfahrer gesprochen. Nun sollen diese behoben werden.

Hamburg. Gleich zwei ärgerliche Engpässe für Fußgänger und Radfahrer hat die Bezirksversammlung in Bergedorfs Zentrum ausgemacht – und die Grünabteilung mit der Abhilfe beauftragt: Den Linken ist das sogenannte Hammelgitter am Zugang zum Gewerkschaftsweg an der Chrysanderstraße ein Dorn im Auge.

Ihre Fraktion moniert, dass die aus zwei Torflügeln bestehende Absperrung, die den Fuß- und Radweg gegen illegale Nutzung mit dem Pkw schützen soll, zuletzt oft nicht nur halbseitig sondern komplett geschlossen war. „Das schreckt viele Nutzer ab“, sagte Lutz Jobs (Linke). Der Antrag, dauerhaft die halbseitige Öffnung des Toren sicherzustellen, wurde einstimmig beschlossen.

Soll der Fußweg am Schillerufer saniert werden?

Auf Verwunderung stieß die Idee der Vorstoß der Koalition aus SPD, Grünen und FDP, den Fußweg am Schillerufer gegenüber vom Bille-Bad instand zu setzen. Während die Antragssteller von einem „sehr schlechten Zustand“ schreiben, wunderte sich Maria Westberg (Linke): „Mehr als kleine Ausbesserungen sind hier nicht nötig.“

Deutlicher wurde Fraktionskollege Robert Gruber: „Während in Neuallermöhe die Bürger seit Jahren auf die Instandsetzung gesperrter Wanderweg-Brücken über ihre Fleete warten, wird am Schillerufer schon saniert, wenn es noch gar nicht nötig ist. Offenbar sind der Koalition die Bergedorfer wichtiger als die Neuallermöher.“

( upb )

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