Pandemie

Corona in Bergedorf: „Lage ist angespannt, aber machbar“

Ganz langsam werden die Corona-Zahlen dank der Impfungen rückläufig.

Ganz langsam werden die Corona-Zahlen dank der Impfungen rückläufig.

Foto: Marcelo Hernandez / FUNKE Foto Services

Die Inzidenz ist so niedrig wie in sonst keinem Hamburger Bezirk. Im Bethesda Krankenhaus werden 15 Corona-Patienten behandelt.

Hamburg. Die Zahl der in den vergangenen sieben Tag mit dem Coronavirus neu infizierten Menschen ist in Hamburg weiter leicht zurückgegangen. Sie sank von 115,2 auf 114,3, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte. Vor einer Woche hatte der Sieben-Tage-Wert noch 134,4 betragen. In Bergedorf liegt der Inzidenzwert bei mittlerweile noch 108,2 – und damit so niedrig wie in sonst keinem Hamburger Bezirk. 141 Neuinfektionen wurden hier registriert. Vor sieben Tagen lag der Inzidenzwert bei 177.

Corona-Inzidenz im Bezirk Bergedorf sinkt weiter

Im Bergedorfer Agaplesion Bethesda Krankenhaus werden aktuell 15 Corona-Patienten zwischen 25 und 90 Jahren behandelt, drei von ihnen (50 bis 60 Jahre alt) liegen auf der Intensivstation, berichtet der Leitende Oberarzt Peter Baltes auf Anfrage: „Mit anderen schwer Erkrankten haben wir derzeit 14 Patienten auf der Intensivstation. Das ist ein Nadelöhr, wenn die Reserve auch bis 22 reicht. Dann müssten wir Personal aus dem Haus zusammenziehen. Die Lage ist also angespannt, aber noch machbar.“

Baltes hofft, dass sich die sinkende Inzidenz zwei Wochen später auch bei den Patientenzahlen in der Klinik am Glindersweg bemerkbar macht: „Wir hängen oft zwei Wochen hinterher, weil sich die meisten Patienten vor zehn oder elf Tagen durch private Kontakte angesteckt haben.“

( stri )

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