Boberger Niederung

Dioxin-Verseuchung: Umweltbehörde präsentiert Messergebnisse

In der Boberger Niederung wurden immer wieder Bohrungen vorgenommen. Die Ergebnisse gibt es jetzt.

In der Boberger Niederung wurden immer wieder Bohrungen vorgenommen. Die Ergebnisse gibt es jetzt.

Foto: Thomas Voigt

900 Bodenproben über die Giftbelastung sind ausgewertet. Umweltbehörde informiert in öffentlicher Online-Veranstaltung am 30. März.

Hamburg. Wie geht es weiter mit der Sanierung des verseuchten Bodens im Boberger Naturschutzgebiet? Darüber will Hamburgs Umweltbehörde am kommenden Dienstag, 30. März, informieren und lädt für 17.30 Uhr zu einer öffentlichen Online-Runde ein.

Wie berichtet wurden im Herbst 2018 im Norden des Gebietes, an der Straße An der Kreisbahn bei Mümmelmannsberg, sehr hohe Dioxinwerte im Boden gemessen. Der Bereich wurde umgehend abgesperrt. Seither sind 75 Bohrungen gesetzt und rund 900 Bodenproben gezogen worden.

Umweltbehörde stellt Ergebnisse zur Dioxin-Belastung in Boberger Niederung vor

Nun liegen die Untersuchungsergebnisse vollständig vor, kann die Belastungssituation der Böschung dargestellt werden. Neben Dioxinen wurden auch Schwermetalle und andere chlorhaltige Verbindungen analysiert. Gemeinsam mit dem Institut für Hygiene und Umwelt wird nun nach Möglichkeiten der Sanierung gesucht.

Wer dabei sein will, wenn Mitarbeiter der Umweltbehörde die Bohr- und Laborergebnisse vorstellen, schickt eine E-Mail an boberg@konsalt.de. Der Online-Infoabend wird mit dem Programm Webex durchgeführt, in das sich Teilnehmer am PC oder Smartphone als Gast über den Internet-Browser einloggen können. Nach der Anmeldung wird den Interessierten ein Link mit den Einwahldaten per E-Mail zugeschickt.

( stri )

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