Schwarzer Weg

Brandserie geht weiter: Laubenbrand in Bergedorf

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Carsten Neff
Am Freitagvormittag ist in Hamburg-Bergedorf erneut eine Laube abgebrannt.

Am Freitagvormittag ist in Hamburg-Bergedorf erneut eine Laube abgebrannt.

Foto: NEWS & ART

Die Feuerwehr brauchte 55 Minuten, um eine Wasserversorgung zur Löschung aufzubauen. Das Holzhaus brannte komplette nieder.

Hamburg. In den Kleingärten am Schwarzen Weg in Bergedorf ist am Freitagvormittag erneut eine Laube abgebrannt. Niemand wurde verletzt. Die Feuerwehr benötigte 55 Minuten, um eine mehrere hundert Meter lange Wasserversorgung vom Frascatiplatz über die engen Wege zu der abgelegenen Laube aufzubauen. Im Einsatz waren die Wehren aus Bergedorf, Lohbrügge, Nettelnburg und Fünfhausen.

Der Laubenbrand wurde um 10.36 Uhr gemeldet. Schon weithin sichtbar stieg die schwarze Rauchwolke zwischen Frascatiplatz und A25 in den blauen Himmel. Doch die Retter brauchten längere Zeit, um überhaupt zum Brandort durchzudringen. Wie bereits bei vergangenen Feuern in diesem Kleingartenareal, brannte es in einer abgelegenen Parzelle, zu der nur schmale Fußwege führen.

Holzhaus in Hamburger Kleingarten niedergebrannt

Erst 20 Minuten nach dem Alarm unternahm ein Feuerwehrmann den aussichtslosen Versuch, die im Vollbrand stehende Laube mit einem Feuerlöscher zu löschen. 55 Minuten brauchte es schließlich, bis eine Wasserversorgung mit Schläuchen von dem mehrere hundert Meter entfernten Frascatiplatz aufgebaut war.

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Da war das 25 Quadratmeter große Holzhaus schon vollständig niedergebrannt. Glücklicherweise war es Windstill und die Gartenlaube stand nicht direkt neben größeren Bäumen, so dass die Flammen nicht auf den Bewuchs oder andere Parzellen übergreifen konnten.

Feuer in Hamburgs Kleingärten vermutlich Brandstiftungen

Im vergangenen Jahr hatte es immer wieder in den Kleingärten am Schwarzen weg Laubenbrände gegeben. In mehreren Fällen ging die Polizei von Brandstiftungen aus. Die Ursache des aktuellen Feuers ist indes unklar. Brandermittler des Landeskriminalamtes wollen den Brandort untersuchen. Das Gelände steht seit Jahren als Baugelände zur Disposition. Deshalb werden viel Parzellen dort nicht mehr gepflegt.

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