Pandemie

Corona-Inzidenz in Bergedorf sinkt nur leicht

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Bezirk steht mit einer Inzidenz von 89,8 geringfügig besser da. Maskenpflicht wird ausgeweitet. Zahlen im Bezirk Mitte am höchsten.

Hamburg. Die Corona-Inzidenz im Bezirk Bergedorf bleibt weiter auf hohem Niveau, wenn auch mit leicht sinkender Tendenz. Die am Dienstag für die Woche vom 16. bis 22. Februar veröffentlichten Zahlen liegen bei 117 gemeldeten Neuinfektionen binnen sieben Tagen.

Das sind nur sieben weniger als in der Woche zuvor. Der Inzidenzwert, also die auf 100.000 Einwohner gerechnete Zahl der Neuinfizierten, sank von 95 auf jetzt 89,8.

Corona: Inzidenz im Berzirk Bergedof bleibt auf hohem Niveau

Damit ist Bergedorf erstmals seit fünf Wochen nur noch der am zweitstärksten von der Pandemie betroffene Bezirk – hinter Mitte mit einer Inzidenz von 103,5. Das Bergedorfer Gesundheitsamt hatte die Verbreitung der britischen Corona-Variante als Grund für die hiesigen hohen Werte benannt.

Nun scheint der Bezirk Nord von dieser Mutante befallen zu sein: Dort stiegen die gemeldeten Neuinfektionen innerhalb einer Woche von 169 um fast 40 Prozent auf jetzt 236 Fälle. Die Inzidenz liegt dort jetzt bei 75.

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Hamburg verschärft die Maskenpflicht

Angesichts steigender Neuinfektionen und dem vermehrten Auftreten von Virus-Mutanten wird in Hamburg die Maskenpflicht weiter verschärft. Generell müsse davon ausgegangen werden, dass ab dem Wochenende an allen Orten der Stadt Masken getragen werden müssen, an denen Abstände nicht eingehalten werden können, kündigte Senatssprecher Marcel Schweitzer am Dienstag. Das habe der rot-grüne Senat nach intensiver Diskussion beschlossen.

Die Maskenpflicht solle insbesondere für Orte wie Stadtpark, Jungfernstieg, Landungsbrücken, rund um die Alster oder an der Elbe sowie für Erwachsene auch auf den Spielplätzen gelten.

Der Anteil der ansteckenderen britischen Virus-Mutation ist bundesweit nach Angaben des Verbands Akkreditierter Labore in der Medizin auf rund 30 Prozent gewachsen. Zuvor war er laut Robert Koch-Institut von 6 auf rund 22 Prozent gestiegen.

( upb )

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