Projekt

Väter und ihre Kinder erforschen das Leben der Fledermäuse

Thomas Pöhlsen
Karen Elvers, Leiterin des Dünenhauses der Loki-Schmidt-Stiftung, mit Plüschfledermaus und Detektor.

Karen Elvers, Leiterin des Dünenhauses der Loki-Schmidt-Stiftung, mit Plüschfledermaus und Detektor.

Boberger Dünenhaus bietet neues Projekt an, aus dem sich eine Forschungsgruppe entwickeln könnte.

Boberg. Neue Teamzusammenstellung beim "Forschungsprojekt Fledermaus" im Boberger Dünenhaus. Erstmals werden sich Väter und ihre Kinder zusammen auf die Forschungsreise zu den fliegenden Säugetieren machen. Die zwölfteilige Aktion beginnt am 5. März.

Seit 20 Jahren organisiert sie Eltern-Kind-Aktionen, berichtet Karen Elvers, Leiterin des Dünenhauses der Loki-Schmidt-Stiftung. In der Regel kommen die Mütter mit ihren Kindern. Jetzt will die Chefin der Naturschutzeinrichtung den Vätern und ihrem Nachwuchs die Chance geben, gemeinsam die Natur zu erkunden. Und da gibt es einiges zu entdecken. "Fledermäuse haben etwas Spannendes", sagt Karen Elvers. Sie hätten etwas Unheimliches an sich, seien aber harmlose Insektenfresser. Und sie sind ein Indikator dafür, wenn in der Natur etwas nicht in Ordnung ist.

Es werden mehrere Wanderungen zu den Vorkommen der Flugtiere angeboten. Höhepunkt ist ein Ausflug in das Fledermauszentrum "Noctalis" in Bad Segeberg. Außerdem basteln sich Väter und Kinder einen Detektor, mit dem sie den Flattermännern auf die Spur kommen können. Karen Elvers hofft, dass sich aus dem Projekt eine Gruppe entwickelt, die sich anschließend weiter um die Erforschung des Fledermauslebens in der Boberger Niederung kümmert.

60 Euro kostet das Projekt, das am 11. September enden soll. Die Aktionen sind am Freitagabend terminiert, damit werktätige Väter teilnehmen können und es dunkel genug ist, um die Tiere zu beobachten. Anmeldungen nehmen die Mitarbeiter des Dünenhauses, Boberger Furt 50, unter Telefon 040/73931266 oder per E-Mail an info@loki-schmidt-stiftung.de entgegen. pö

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