Hamburg

Fünf neue Sportflächen für Bergedorfs Schüler

Fünf neue Sportflächen werden für Bergedorfs Schüler geplant (Symbolbild)

Fünf neue Sportflächen werden für Bergedorfs Schüler geplant (Symbolbild)

Foto: Florian Büh

Der Bezirk wächst weiter und damit die Schülerzahlen. Für neue Sportflächen werden sogar "Probebohrungen" gemacht.

Lohbrügge. Der Hamburger Bezirk Bergedorf wächst weiter. Somit werden auch die Schülerzahlen steigen – und mit ihnen der Bedarf an Sportstätten. So plant Schulbau Hamburg für die nächsten Jahre gleich fünf neue Sportflächen in Bergedorf.

Wenn an der Billwerder Straße 31 ein sechstes Bergedorfer Gymnasium gebaut wird, sollen hier bis 2026 zwei neue Sporthallenfelder entstehen. Bereits heute starten die Probebohrungen an der Stadtteilschule Richard-Linde-Weg: Sie soll im Jahr 2023 nahe dem Wasserturm eine Zweifeld-Sporthalle samt Umkleiden mit separaten Eingängen bekommen. „Vorher wird aber noch unsere alte Einfeldhalle saniert“, freut sich Schulleiter Andreas Nast.

Bergedorf: Mehr Schüler heißt: mehr Sportplätze!

Eine nagelneue Einfeldsporthalle entsteht bis 2024 am Reinbeker Redder, denn dorthin wechselt das Regionale Bildungs- und Beratungszentrum (ReBBz), um Platz zu machen für die neue „Stadtteilschule Lohbrügger Markt“.

Schon jetzt wird an der Leuschnerstraße eine neue Dreifeld-Turnhalle geplant, die bis 2023 für die dortige Grundschule vollendet sein soll. Mit der Neugründung der Stadtteilschule komme ein Bedarf von drei Sporthallenfeldern hinzu. Bereits im Juni hatte die Bergedorf- Koalition aus SPD, Grünen und FDP einen Prüfauftrag in die Bezirksversammlung eingebracht, damit dieser Standort für eine neue Stadtteilschule anvisiert wird.

Schulbau Hamburg war inzwischen fleißig: „In einer sogenannten ,Massenstudie’ wurde überprüft, ob eine fünfzügige Stadtteilschule mit den dafür benötigten Funktionen auf das Grundstück passen würde. „Dies trifft zu“, sagt Peter Albrecht. Der Sprecher der Schulbehörde erläutert die nächsten Schritte: Nun werde ermittelt, welche Flächen benötigt werden und wie sie auf dem Grundstück zu verteilen sind. Das müsse auch mit der benachbarten Grundschule geklärt werden. „Dann erst startet die konkrete Planung samt Architektur und Kostenkalkulation“, so Albrecht. Das Ziel sei klar: Die Schule soll 2027 eingeweiht werden.

Planung zur neuen Grundschule am Schleusengraben

Neben der neuen Stadtteilschule und einem Gymnasium plant die Behörde eine weitere Grundschule in Bergedorf. Eindringlich hatte der Kreiselternrat darauf hingewiesen, dass diese unbedingt nahe der vielen Wohnungsneubauten im Bereich Schleusengraben benötigt werde. Hier aber war es bislang schwierig, eine Fläche zu finden.

Wie der aktuelle Stand der Suche ist, will ein Referent der Schulbehörde am morgigen Mittwoch dem Stadtentwicklungsausschuss berichten, dessen Online-Sitzung um 18 Uhr beginnt. Und gewiss sei: Auch hier wird dann eine Sportfläche geplant werden müssen.