Für Radfahrer

Sander Damm: Ende der Dauersperrung ist in Sicht

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Ulf-Peter Busse
Blick auf den gesperrten Radstreifen am Sander Damm kurz vor der Kurt-A.-Körber-Chaussee. Die ersten 75 Meter werden auf Bordsteinniveau aufgehöht.

Blick auf den gesperrten Radstreifen am Sander Damm kurz vor der Kurt-A.-Körber-Chaussee. Die ersten 75 Meter werden auf Bordsteinniveau aufgehöht.

Foto: Ulf-Peter Busse

Der Radstreifen am Sander Damm in Bergedorf wird am Montag umgebaut. Teils Erhöhung auf Bordsteinniveau zur Sicherheit der Radler.

Hamburg.  Mehr als drei Monate hat es gedauert, bis kommenden Montag nun endlich Hand angelegt wird an Bergedorfs dauergesperrten Radweg : Im Auftrag des Bezirksamts sorgen Straßenbauer dann für Verkehrssicherheit bei der Konstruktion, die Radfahrer in Höhe der Hauni eigentlich schon seit August in den fließenden Verkehr des Sander Damms führen sollte.

Wie berichtet , hatte die Bergedorfer Verkehrspolizei damals ihr Veto gegen die Freigabe eingelegt. Begründung: Für Radfahrer sei es lebensgefährlich, so kurz vor der Kreuzung mit der Kurt-A.-Körber-Chaussee auf die Hauptverkehrsstraße geführt zu werden – und deren vierspurige Fahrbahn dafür auch noch nach links zu verschwenken, obwohl 75 Meter weiter viele Autos und noch mehr Lkw nach rechts abbiegen.

Dauerbaustelle Sander Damm wird für Radfahrer bald freigegeben

„Dieses Veto hat viele Diskussionen und großen Abstimmungsbedarf zwischen den beteiligten Behörden ausgelöst“, begründet Lars Rosinski, Tiefbauchef des federführenden Bezirksamts Bergedorf, die monatelange Dauersperrung, während der sich die Radler über den kaum 1,50 Meter schmalen Fußweg an der Sperrung vorbeizwängen mussten. Das gilt bis heute übrigens sogar für beide Fahrtrichtungen, weil der Radweg auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Sander Damms wegen der dort ausgebliebenen Pflasterarbeiten seit Monaten gar nicht existiert.

Jetzt aber sind sich Verkehrsdirektion, Behörde für Verkehr und Mobilitätswende, Bezirk und Bergedorfer Polizei einig: Der Radweg diesseits wird über die gesamten 75 Meter einschließlich der gefährlichen Fahrbahnverschwenkung auf Bordsteinhöhe gehoben. Erst am Anfang des Rechtsabbiegers in die Kurt-A.Körber-Chaussee folgt die Rampe hinunter zum Radstreifen auf Fahrbahnniveau.

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Zur bessern Sichtbarkeit wird der dann bis zur Kreuzung auch noch in leuchtendem Rot angemalt. „Mit dem Bordstein verhindern wir, dass der abbiegende Auto- und Lkw-Verkehr den Radweg schneidet, bevor der eigentliche Rechtsabbieger beginnt. Das entschärft die Situation erheblich“, erklärt Lars Rosinski.

Zum 30. November sind alle Arbeiten am Radstreifen abgeschlossen

Bis die endgültige Freigabe für die Radfahrer erfolgt, vergehen aber noch zwei Wochen. Erst zum 30. November sind alle Arbeiten am Radstreifen abgeschlossen. Die rote Farbe wird am Sonntag, 22. November, aufgetragen.

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