Verkehr

Warum es im Bergedorfer Villenviertel neue Parkverbote gibt

Für die Ringlinie 135 wird es im Villengebiet häufig eng.

Für die Ringlinie 135 wird es im Villengebiet häufig eng.

Foto: Thomas Voigt

An vielen Einmündungen gilt jetzt absolutes Halteverbot. Die Schilder werden in Kürze aufgestellt. Aber wo?

Bergedorf. Busfahrer und Fahrgäste der Ringlinie 135 können sich freuen, einige Villengebiet-Bewohner mit Auto und deren Besucher erfreut es sicherlich weniger: Die Strecke der Ringlinie, die vom Bahnhof Bergedorf zunächst über den Gojenberg, dann über die Wentorfer Straße hinweg und weiter durchs Villengebiet führt, wird in Kürze um einen kniffligen Engpass befreit.

Im Einmündungsbereich der Von-Anckeln-Straße, des Steinkamps und der Hermann-Distel-Straße gilt auf der Daniel-Hinsche-Straße künftig absolutes Halteverbot, damit die Busse nicht von parkenden Autos behindert werden. Diese Anordnung der Straßenverkehrsbehörde wurde am Montagabend den Fachpolitikern im Verkehrsausschuss bekanntgegeben. Die Schilder werden in Kürze aufgestellt.

Busroute durch das Bergedorfer Villengebiet ist anspruchsvoll

„Besonders wenn wir mit Gelenkbussen unterwegs sind, kommt es an diesem Nadelöhr mit parkenden Autos und Gegenverkehr leicht zu Schwierigkeiten“, bestätigt VHH-Sprecherin Christina Sluga. Mehrmals im Jahr würden sich Busse der Ringlinie hier regelrecht festfahren.

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Die Ringlinie mit ihren engen Straßen und Kurven durch Wohngebiete gilt als die anspruchsvollste Buslinie für das VHH-Personal. In der Regel werden hier Fahrerinnen und Fahrer eingesetzt, die schon viele Berufsjahre Erfahrung gesammelt haben. Es ist gleichzeitig Bergedorfs älteste Bustrasse. Sie wurde schon vor rund 100 Jahren von der Bergedorf-Geesthachter Eisenbahn eingerichtet mit dem Ziel, Fahrgäste aus ganz Bergedorf an die Bahnlinie anzubinden.

Dreieichenweg: Halteverbot ist zeitlich begrenzt

Mit neuen Halteverbotsschildern müssen bald auch die Bewohner des Dreieichenwegs westlich der Hermann-Distel-Straße leben. Weil hier allein der Schulbus fährt, soll das Verbot jedoch nur montags bis freitags von 7 bis 17 Uhr gelten.