Bergedorf. Das Stuhlrohrquartier in der Bergedorfer Innenstadt nimmt planerisch Formen an. Auf der Fläche sollen nicht nur Wohnhäuser entstehen.

Mühevoll ist das Verfahren gewesen, um das Stuhlrohrquartier, prestigeträchtigstes Wohnbauprojekt in Bergedorfs City, seit Ende 2008 voranzutreiben. Nach zwischenzeitlichem Eigentümerwechsel und Einwänden einer Bürgerinitiative im Jahr 2018 zeigt sich das Projekt im zweiten Planungsentwurf deutlich geschrumpft. Die gesamte Quartiersfläche beträgt noch 106.543 anstelle ursprünglichen 150.000 Quadratmetern. Der überwiegende Teil der Gebäude wird vier bis sechsgeschossig sein. Nur 15 Prozent sollen sieben Stockwerke hoch gebaut werden.