Indoorspielplatz

Spielscheune in Neuallermöhe öffnet wieder für 150 Kinder

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Christina Rückert
Mitte August kommt wieder Leben  in die Spielscheune.

Mitte August kommt wieder Leben in die Spielscheune.

Foto: Foto / /Michael Bogumil

Für den 15. August ist der Neustart nach Corona geplant. Allerdings wird nicht alles so sein wie vorher. Auch der Eintritt wird teurer.

Neuallermöhe. Seit fünf Monaten ist die Spielscheune der Geschichten verwaist: Keine Kinder, die sich in der hölzernen Arche verstecken, die den Vulkanberg hinabrutschen oder durch die Hüpfburg toben. Nun endlich zeichnet sich ein Ende der coronabedingten Zwangspause ab: Zum 15. August wird der vielfach ausgezeichnete, multikulturelle Indoorspielplatz am Marie-Henning-Weg wieder öffnen – wenngleich unter Auflagen.

Wie auch das Pandino am Curslacker Heerweg ist die Spielscheune derzeit noch geschlossen, obwohl ein verkleinerter Betrieb unter Auflagen seit einigen Wochen erlaubt wäre. Doch für die Indoorspielplätze ist es eine Frage der Kalkulation: Sie dürfen je nach Größe nur eine bestimmte Anzahl Kinder hineinlassen, was sich finanziell kaum lohnt. Zudem sind die Sommerferien seit jeher ein Glücksspiel: Bei gutem Wetter kommt kaum jemand, bei schlechten Wetter hingegen kommen vielleicht zu viele – gerade in Corona-Zeiten.

Risiko für die Sommerferien war zu groß

„Uns war das Risiko zu groß“, sagt Annette Ackermann, Geschäftsführerin der Spielscheune. Die Sorge, dass sich möglicherweise zu viele Kinder vor der Spielscheune drängen, habe das Team dazu bewogen, erst eine Woche nach Ende der Ferien zu öffnen. So bleibt auch mehr Zeit für die Vorbereitungen.

Viel wurde in der Spielscheune bereits gewerkelt. Die Sitzplätze wurden auseinandergerückt und an der Kasse Abstandsmarkierungen geschaffen. Zudem wurde die gesamte Halle desinfiziert. Nun sind auch die festen Desinfektionsspender da. Und bald soll das Buchungssystem so weiterentwickelt sein, dass die Kunden sofort online sehen können, wie viel Platz noch in der Halle ist. Bis zu 150 Kinder dürfen künftig wieder hinein, auch Spontanbesucher. Wer ohne Onlinereservierung kommt (diese muss auch gleich bezahlt werden), riskiert allerdings, dass kein Einlass mehr möglich ist. Geburtstagsbuchungen sind wieder möglich, allerdings nur für höchstens zehn Kinder.

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Der Eintritt wird teurer

Auch sonst ändert sich einiges. Zunächst ist nur dienstags bis sonntags von 14 bis 19 Uhr geöffnet. Nur bei unerwartet vielen Buchungen sollen die Zeiten eventuell erweitert werden. Schulen und Kindergärten können aber auf Anfrage auch in der Woche vormittags kommen, heißt es.

Durch die Einschränkungen bei der Besucherzahl wird nun auch der Eintritt teurer: Jedes Kind, unabhängig vom Alter, muss den regulären Eintrittspreis von 7,50 Euro zahlen. Erwachsene zahlen weiterhin 5 Euro. Gruppen- und Familienkarten gibt es derzeit nicht.

Immerhin: Trotz Corona wurde in der Spielscheune auch wieder bei den Spielgeräten nachgebessert. So konnte die Plane des Rutschvulkans nach einigem Hin und Her erneuert werden und leuchtet nun in strahlendem Grün und Rot.

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