Weitere Verzögerung

Bergedorf: Baustart für das neue Jugendzentrum im Herbst

Anne K. Strickstrock
So soll der „Jugendclub im Quartier“ aussehen: Vom Balkon aus werden die Jugendlichen einen Blick aufs Wasser haben.

So soll der „Jugendclub im Quartier“ aussehen: Vom Balkon aus werden die Jugendlichen einen Blick aufs Wasser haben.

Foto: Anne Strickstrock / BGZ / Anne Strickstrock

Eine Überarbeitung der Rettungswege ist für die Verzögerung des Neubaus verantwortlich. Das Juz soll 500 Quadratmeter Nutzfläche haben.

Bergdorf.  Es dauert wohl nicht mehr lang, bis die Sprinkenhof AG 2,4 Millionen Euro investieren darf, um Am Hohen Stege das neue Haus der Jugend zu bauen. Wie berichtet, braucht der Bezirk einen Ersatz für das HdJ Lichtwarkhaus. Die Jugendlichen, die jetzt vorübergehend an der Stuhlrohrstraße untergekommen sind, dürfen sich auf einen Neubau mit 500 Quadratmeter Nutzfläche freuen.

Der Baubeginn war schon für diesen Sommer anvisiert. Zunächst aber musste das Bezirksamt die direkten Anwohner überzeugen, hatten diese doch mit Sorge wegen nächtlichen Lärms zunächst Widerspruch eingelegt – und diesen zurückgezogen, als ihnen versprochen wurde, dass das Haus stets um 22 Uhr schließen wird. Nun folgte eine weitere Verzögerung: Die Feuerwehr beanstandet die geplanten Rettungswege. „Jetzt wurde nachgebessert, und die Feuerwehr hat vier Wochen Zeit, uns eine Rückmeldung zu geben“, sagt Bergedorfs Baudezernent Uwe Czaplenski. Erst dann könne er einen „grünen Haken“ an die Planung machen und eine Baugenehmigung erteilen. Sie wird am 26. August dem Bauausschuss vorgestellt. „Anschließend, vielleicht im Herbst, könnte es losgehen“, so Czaplenski.

Offener Treff mit 153 Quadratmetern und Kanus unter dem Haus

Da das Gelände zur Brookwetterung abfällt, können unter dem Haus – das sich Architekt Tobias Münch mit petrolfarbener Fassade vorstellt – sechs Kanus und zwölf Kajaks gelagert werden. Werkstätten und Platz für Tanz, Spiel und Sport sind ebenso geplant wie ein offener Treff mit Kaffeebar (insgesamt 153 Quadratmeter). Im Staffelgeschoss unter dem Dachfirst in 13,30 Meter Höhe sind Küche und Multifunktionsräume angedacht. Zur Wohnbebauung hin sind die eher ruhigen Büro-, Sanitär- und Lagerräume geplant.

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