Sachsentor 61

Asia-Restaurant im früheren Geschäft „Lolli“

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Oksana Hinkel eröffnet im Mai das Restaurant "Asiahub" im Sachsentor

Oksana Hinkel eröffnet im Mai das Restaurant "Asiahub" im Sachsentor

Foto: Thomas Voigt

Wo bis zum Jahresende das Geschäft „Lolli“ Geschenke und Accessoires anbot, wird noch in diesem Frühjahr ein asiatisches Restaurant eröffnen.

Bergedorf. Als „gehobene Systemgastronomie“ bezeichnet Inhaberin Oksana Hinkel die Marke „Asiahub“, unter der seit 2012 Restaurants in Blankenese, Rahlstedt, Billstedt, Altona, Winterhude, in Wedel, Tornesch und in Havixbeck bei Münster/Westfalen eröffnet wurden.

55 Plätze, Lieferservice, Außer-Haus-Verkauf

Täglich von 11 bis 22 Uhr soll das Restaurant geöffnet sein, das im Erdgeschoss auf 110 Quadratmetern – davon 45 Quadratmeter Küche – Platz für 55 Gäste bietet. Einen großen Teil ihres Umsatzes will Hinkel aber auch um die Mittagszeit mit Lieferservice und Außer-Haus-Verkauf machen, wobei es Mittagsgerichte zu Preisen von 6,90 bis 8,90 Euro geben soll. Abends wird es dann etwas teurer.

Hausgemacht und ohne Glutamat

Auf der Speisekarte von „Asiahub“ finden sich Sushi mit hausgemachten Saucen, Lammfleisch mit Jasmin-Duft-Reis, Frühlingsrollen, überwiegend im Wok zubereitete Rindfleisch-, Geflügel-, Fisch oder vegetarische Gerichte, indische und nepalesische Reisgerichte, Salatschalen mit unterschiedlichen Dips und fernöstliche Suppen wie Kimchi-, Miso-, Kokosnuss- oder Zitronensuppe. Oksana Hinkel: „Unsere Gerichte sind glutamatfrei und werden ausnahmslos frisch zubereitet.“

Drei Köche, drei Servicekräfte, drei Fahrer

Derzeit ist das frühere „Lolli“-Geschäft am Sachsentor 61 ein entkernter Rohbau, Oksana Hinkel klärt noch Brandschutzfragen mit dem Bezirk. Am 1. Mai will sie starten – mit drei Köchen, einer Küchenhilfe, drei Servicekräften und drei Fahrern.

Vom Fischereihafen-Restaurant zum Sachsentor

Die gelernte Restaurantfachfrau arbeitete acht Jahre lang im Hamburger Fischereihafen-Restaurant, wo sie nach eigenen Angaben viele wertvolle Erfahrungen sammelte. „Leider waren dort alle Führungspositionen belegt, und ich wollte mich unbedingt weiterentwickeln. So bin ich durch meinen jetzigen Geschäftspartner an die Asiahub-Kette gekommen, habe die Geschäftsführung übernommen und begleite die Filialen bis heute.“ Das Restaurant im Sachsentor soll aber ihr eigenes Haus werden, das sie als Franchisenehmerin von „Asiahub“ betreibt.

( tv )

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