ADAC-Hubschrauber

Mehr Einsätze für Bobergs gelben Luftretter

1.581 Mal startete der Rettungshubschrauber „Christoph Hansa“ im vergangenen Jahr in Boberg. Das sind fünf Prozent mehr Einsätze als im Vorjahreszeitraum.

1.581 Mal startete der Rettungshubschrauber „Christoph Hansa“ im vergangenen Jahr in Boberg. Das sind fünf Prozent mehr Einsätze als im Vorjahreszeitraum.

Foto: Carsten Neff / NEWS & ART

Der Boberger ADAC-Rettungshubschrauber „Christoph Hansa“ feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum. Er flog 2019 fünf Prozent mehr Einsätze.

Boberg . Der am BG Klinikum Hamburg (Unfallkrankenhaus Boberg) stationierte Rettungshubschrauber des ADAC hat 2019 rund fünf Prozent mehr Einsätze geflogen, als im Jahr davor. Dies teilte die gemeinnützige ADAC Luftrettung heute mit. Demnach startete der Helikopter „Christoph Hansa“ zu 1.581 Notfällen.

Bei 952 Einsätzen flogen die Piloten den Notarzt vorwiegend zu Einsatzstellen innerhalb Hamburgs. 358 Mal ging es nach Niedersachsen, 244 Einsatzorte waren in Schleswig-Holstein, 23 in Mecklenburg-Vorpommern und zwei mal flogen die „Gelben Engel“ sogar nach Bremen.

In den meisten Fällen wurde der Hubschrauber über die Einsatzzentrale der Feuerwehr zu Herz-Kreislauf-Notfällen alarmiert. Zwei-Drittel waren Herzinfarkte, Herzrhythmusstörungen oder ähnliche Erkrankungen. 17 Prozent der Flüge resultierten aus Unfällen, 12 Prozent waren neurologische Notfälle, etwa Schlaganfälle.

In diesem Jahr wird die Luftrettung in Deutschland 50 Jahre alt. Auch der ADAC stellte 1970 seinen ersten Rettungshubschrauber in Dienst. In Boberg wurde der „Christoph Hansa“ vor 30 Jahren stationiert. Insgesamt fliegt der ADAC heute mit 50 Rettungshubschraubern von 37 Stationen aus . Das Motto der Luftretter lautet: „Gegen die Zeit und für das Leben“. Die Helikopter starteten 2019 bundesweit insgesamt zu 54.000 Einsätzen und legten dabei 3,45 Millionen Kilometer zurück.

( CN )

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