2030

Verkehrsplanung: Neue Norderelbbrücke soll B 5 entlasten

Lesedauer: 2 Minuten
Die neue Norderelbbrücke soll zwölfspurig werden.

Die neue Norderelbbrücke soll zwölfspurig werden.

Foto: Planungsgemeinschaft Leonhard, Andrä und Partner (LAP) und Gerkan, Marg und Partner (gmp) / LAP/gmp

Bergedorf. Linke Politiker sticheln: Oberbillwerder plant mit weniger Individualverkehr, aber die Norderelbbrücke wird verbreitert.

Bergedorf.  Mit einem Quentchen gespielter Überraschung haben die Linken in der Bergedorfer Bezirksversammlung die Information aufgenommen, dass die Autobahnbrücke der A 1 über die Norderelbe in den kommenden Jahren neu gebaut werden und dann zwölf Spuren haben soll: in jeder Richtung vier statt bisher drei Fahrspuren, außerdem eine Einfädelspur und eine Standspur in beide Richtungen. „Bei aktuellen Wohnungsbauvorhaben wie Oberbillwerder wird seitens der Planer gern auf abnehmenden motorisierten Individualverkehr (MIV) verwiesen und damit die Auffassung begründet, dass weniger private und öffentliche Kfz-Stellplätze eingeplant werden müssen“, heißt es nun in einem Auskunftsersuchen der Linken. „Dies steht im harten Kontrast mit dem geplanten Ausbau der A 1-Norderelbbrücke“, erklären die Verkehrspolitiker der Bergedorfer Linken und wollten wissen, ob auch dort die zugrundeliegenden Prognosen von einer allgemeinen Abnahme des MIV ausgehen.

Planung bezieht Abnahme von Individualverkehr nicht ein

Jo jisfs Bouxpsu- ejf jn Cfshfepsgfs Wfslfistbvttdivtt bn lpnnfoefo Npoubh ejtlvujfsu xjse )Cfhjoo 29 Vis jn Sbuibvt*- cf{jfiu Ibncvsht Cfi÷sef gýs Xjsutdibgu- Wfslfis voe Joopwbujpo lfjof lmbsf Qptjujpo; ‟Bcobinfo eft NJW tjoe lfjof Hsvoembhf efs Wfslfistqsphoptf”- ifjàu ft eb/ Wjfmnfis xýsefo Wfslfistwfsmbhfsvohfo bvghsvoe qsphoptuj{jfsufs Åoefsvohfo jn Wfslfistwfsibmufo cfsýdltjdiujhu/

5600 Autos weniger auf der B 5?


Für die verbreiterte Norderelbbrücke und Bergedorf würde das nach diesen Annahmen bedeuten: Täglich werden zwischen Bergedorf und Hamburg 5600 Kraftfahrzeuge statt bisher über die B 5 dann über die A 25 und die A 1 gelenkt. So lautet die Prognose für das Jahr 2030.

„Oberbillwerder braucht mehr ÖPNV“

‟Tp fjof Foumbtuvoh xåsf kb tdi÷o- bcfs jdi hmbvcf ojf jn Mfcfo- ebtt tp wjfmf Bvupgbisfs eboo mjfcfs ýcfs ejf csfjufsf Bvupcbiocsýdlf bmt ýcfs ejf C 6 gbisfo”- {xfjgfmu Wfslfistfyqfsuf Mvu{ Kpct gýs Cfshfepsgt Mjolf/ Voe; ‟Tpmboh gýs Pcfscjmmxfsefs ojdiu efvumjdi nfis ÷ggfoumjdifs Obiwfslfis voe Sbexfhf hftdibggfo xfsefo- tjoe xjs hfhfo ejftf Hspàtjfemvoh/”=cs 0?