Strassenbau

Doppelkreisel Binnenfeldredder wird ab Mai gebaut

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Ulf-Peter Busse
Die Doppelkreuzung des Binnenfeldredders (Bildmitte) wird zu Kreisverkehren mit dem Röpraredder (unten) und der Habermannstraße (oben) umgebaut.

Die Doppelkreuzung des Binnenfeldredders (Bildmitte) wird zu Kreisverkehren mit dem Röpraredder (unten) und der Habermannstraße (oben) umgebaut.

Foto: BGZ

Lohbrügge. Die Hauptverkehrsstraße wird für vier Monate voll gesperrt. Nach dem Binnenfeldredder folgen weitere Bauabschnitte.

Lohbrügge.  Am 2. Mai beginnt das Lohbrügger Verkehrschaos. 50 Jahre, nachdem das Quartier von 1967 bis 1970 zum autogerechten Stadtteil ausgebaut worden war, machen sich die Ingenieure des Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) daran, die alten Ideen wieder zurückzudrehen. Konkret wird die „Lohbrügger Hauptstraße“ zwischen Kreuzung Bergedorfer Straße/Sander Damm und der Landesgrenze nach Reinbek wieder komplett umgestaltet, jetzt für weniger Autos.

Arbeiten müssen am 31. August fertig sein

Los geht es im Nordosten auf den rund 900 Metern vom Ortsschild bis zur Einmündung Röpraredder. Hier wird die laut Statistik von 16.000 Fahrzeugen täglich befahrene Straße voll gesperrt, der Verkehr über Reinbeker Redder und Röpraredder umgeleitet.

Eine Maßnahme, die nach den Worten von Projektingenieur Oliver Baumann bis Ende August abgeschlossen sein muss: „Ein sehr ambitionierter Zeitplan, aber am 1. September beginnen zwischen Glinde und Oststeinbek Arbeiten auf der Möllner Landstraße – einer wichtigen Ausweichstrecke.“

Röpraredder in den Herbstferien dicht

Gelingt das, sind die Arbeiten auf „Lohbrügges Hauptstraße“ aber längst nicht beendet: Hier läuft dann schon der Bau der beiden neuen Kreisverkehre. Denn auf der Doppelkreuzung des Binnenfeldredders mit dem Röpraredder und 100 Meter weiter mit der Habermannstraße wird es rund gehen: Die Ampeln verschwinden und zwei Beton-Kreisel werden gebaut – „weil dieses Material robuster als Asphalt ist und es uns ermöglicht, jeweils ein halbes Rund zu bauen, hier also ohne Vollsperrung auszukommen“, sagt Oliver Baumann. „Die wird es nur noch in den Herbstferien für den Röpraredder geben, wenn wir dessen Einmündung zum Kreisverkehr erneuern.“

Voraussichtlich drei bis vier weitere Bauabschnitte

Wann genau die weiteren Bauabschnitte folgen, mit denen sich der LSBG in voraussichtlich drei bis vier weiteren Teilstücken bis zur Bergedorfer Straße vorarbeitet, ist noch unklar. Sicher sind dagegen etliche Details. Vor allem, dass der Radverkehr auf ganzer Länge auf die Straße gebracht und die dafür ab Einmündung der Jakob-Kaiser-Straße Richtung Reinbek auf zwei Fahrspuren verengt wird.

50 Parkplätze werden wegfallen

Auch dies steht schon fest: 16 der vorhandenen Straßenbäume werden gefällt, dafür aber 95 neu gepflanzt. Von derzeit knapp 200 Parkplätzen fallen rund 50 weg. Und der gesamte Straßenzug wird – mit Ausnahme des schmalen Binnenfeldredders und der Kreuzungen – einen grünen Mittelstreifen erhalten, der an sechs Stellen zum besseren Seitenwechsel für Fußgänger mit Querungshilfen ausgestattet wird. Hinzu kommen insgesamt sechs Lichtzeichenanlagen, davon drei Fußgängerampeln.

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