Auch in Bergedorf

WSB: 2019 wieder vier offene Sonntage

Wenig sportlich, aber immer beliebt: Die Tiere, die beim Ostermarkt in der Bergedorfer City gezeigt werden.

Wenig sportlich, aber immer beliebt: Die Tiere, die beim Ostermarkt in der Bergedorfer City gezeigt werden.

Foto: Christina Rückert / BGZ

Bergedorf. Wie schon 2018 gilt aber auch diesmal die hamburgweite Mottopflicht. Und so plant der WSB einen sportlichen Ostermarkt.

Bergedorf.  Einfach nur „Oster- und Frühlingsmarkt“ war gestern. Seit Hamburg 2018 für die verkaufsoffenen Sonntage und ihre begleitenden Events einheitliche Mottos vorgeschrieben hat, müssen die Bezirke kreativ sein. Und auch für dieses Jahr steht nun wieder fest: Die vier geplanten Öffnungstermine müssen sich hamburgweit in der Hauptsache um „Sport und Gesundheit“ (7. April), „Inklusion und Integration“ (2. Juni), „Kinder, Jugend und Familie“ (29. September) und Kultur (3. November) drehen.

Aussteller wie Tanzstudios sind dabei

In Bergedorf hat der Wirtschaftsverband WSB bereits mit den Planungen für den ersten verkaufsoffenen Sonntag im April begonnen. Und setzt auf Bewährtes: So soll der beliebte Oster- und Frühlingsmarkt erhalten bleiben, aber erneut durch das Motto „Sport und Gesundheit“ ergänzt werden. „Es wird verschiedene Aussteller geben wie Sportstudios, Tanzschulen und die TSG“, sagt WSB-Geschäftsführer Marc Wilken.

Ähnlich pragmatische Lösungen könnte es auch für das Sommerfest im Juni und den herbstlichen Landmarkt im September geben. Um den Mottos gerecht zu werden, waren die Feste 2018 um Aufführungen und Infostände zu den vorgeschriebenen Themen ergänzt worden. Saisonware wie Blumen, Obst und Kunsthandwerk gab es dennoch an den Marktständen in der Alten Holstenstraße und im Sachsentor.

In der Hamburger City sind die Möglichkeiten etwas größer. Dort soll beispielsweise im September das Filmfest Hamburg in das Motto des verkaufsoffenen Sonntags („Kinder, Jugend und Familie“) integriert werden.

Die einheitlichen Mottos sollen Klagen verhindern

Geschaffen wurden die einheitlichen Mottos im vergangenen Jahr in Hamburg, um die Sonntagsöffnungen rechtssicher zu machen. Denn bundesweit hatte es immer wieder teils erfolgreiche Klagen etwa von Gewerkschaften gegen die Sonntagsöffnungen gegeben. Sie gelten nur als erlaubt, wenn das begleitende Event von überregionaler Bedeutung ist. Diese Bedeutung soll in Hamburg mit den stadtweiten Mottos erfüllt sein.