Neue Kita

Ein „Kinderzimmer“ für hohe Ansprüche

Noch nicht sehr luxuriös, doch noch ist auch Zeit: Im November will die Kita „Kinderzimmer“ in dieses Haus am Weidenbaumsweg einziehen.

Noch nicht sehr luxuriös, doch noch ist auch Zeit: Im November will die Kita „Kinderzimmer“ in dieses Haus am Weidenbaumsweg einziehen.

Foto: Christina Rückert / BGZ

Bergedorf. An den Glasbläserhöfen und an der Tienrade eröffnen 2018/19 zwei neue Standorte einer neuen Kita.

Bergedorf.  Ein Luxus-Kindergarten wollen sie nicht sein. Doch hohe Maßstäbe sind Teil des Konzepts. Und damit ist die Kita „Kinderzimmer“ so erfolgreich, dass das 2012 in der Hafencity gestartete Unternehmen inzwischen hamburgweit 14 Standorte hat. 2018/19 kommt das „Kinderzimmer“ nun nach Bergedorf: An der Tienrade (Anne-Becker-Ring 2a-b) und an den Glasbläserhöfen (Weidenbaumsweg 91a) werden die ersten Standorte im Bezirk eröffnet. Mit 290 Betreuungsplätzen wird die Kita bei den Glasbläserhöfen sogar der dann größte Standort in Hamburg sein.

Alles biologisch und zuckerfrei

Gesunde, regionale Bio-Kost, flexible Öffnungszeiten, schadstoffarmes Spielzeug: Was bereits viele Kitas bieten, wird in den „Kinderzimmern“ in aller Konsequenz weitergeführt. „Wir gehen mit dem Geist der Zeit“, meint Sandra Bruch, Marketing- und Salesmanagerin bei der KMK kinderzimmer GmbH. Das bedeutet: nicht zu viel Spielzeug, dafür aber ausschließlich biologisch einwandfreies aus Materialien wie Holz, Biofasern oder Bienenwachs. Räume mit eigens für Kinder entworfenen, ergonomischen Designermöbeln von Cramer. Bei Interesse bilinguale Gruppen mit englischsprachigen Pädagogen. Morgens bio-zertifiziertes Brot von Effenberger oder Springer. Und mittags vollwertige und „international inspirierte“ Mahlzeiten. Außerdem gilt: generell kein Zucker, außer vielleicht mal im Geburtstagskuchen. „Einfach, um Neid unter den Kindern zu vermeiden“, so Sandra Bruch.

Mahlzeiten und Hygieneartikel werden bereitgestellt

Betreuung und Mittagessen sind finanziell über den Kita-Gutschein gedeckt. Da die Mahlzeiten jedoch vom Frühstück bis zum Nachmittag komplett gestellt werden, zahlen Eltern monatlich 25 Euro extra. Und auch alle Hygieneartikel stellen die Kitas bereit – ein weiterer Extraposten vor allem für Windelkinder. Über die Öffnungszeiten oder den Kitagutschein hinaus wird zudem gegen Aufpreis eine flexible „Back-up-Betreuung“ angeboten, „wenn der Babysitter mal nicht kann“, erklärt Sandra Bruch. Theoretisch gibt es dieses Angebot sogar nachts – oft in Anspruch genommen werde es aber nicht.

Anmeldungen schon möglich

Schon jetzt können sich Bergedorfer Eltern mit ihren Kindern für einen Platz in den Kitas bewerben. Es wird einen Krippen- (null bis drei Jahre) und einen Elementarbereich (drei bis sechs Jahre) geben. An den Glasbläserhöfen werden sich die 290 Kinder auf drei Etagen verteilen: Gegenüber des neuen Postverteilzentrums wird derzeit ein ehemaliges Bürogebäude für die Kita saniert. Auch einen Garten soll es geben. Einzug soll im November 2018 sein. 75 Kinder werden zudem ab 2019 in einem eher kleinen Standort beim Neubaugebiet Tienrade/Reinbeker Redder betreut. Infos: www.kita-kinderzim mer.de.