Streit in Gaststätte

MEK nimmt Messerstecher von Bergedorf fest

Die Männer sollen einen 34-Jährigen am Sonnabend in einem Lokal lebensgefährlich verletzt haben. Die Mordkommission ermittelt.

Hamburg. Nach einer Messerstecher in einer Gaststätte in Bergedorf sind die mutmaßlichen Täter gefasst. Mit Unterstützung des Mobilen Einsatzkommandos nahmen Beamte der Mordkommission die beiden 27 und 29 Jahre alten Männer am Montagmorgen in ihren Wohnungen fest. Ihnen wird die versuchte Tötung eines 34-Jährigen vorgeworfen.

Der Einsatz begann für Polizei und Feuerwehr am Sonnabend um 8.28 Uhr in einer Gaststätte am Friedrich-Franke-Bogen, in der sich etwa 15 Gäste aufhielten. Dort fanden die Beamten den 34-Jährigen blutüberströmt auf dem Boden liegend. Ein alarmierter Notarzt versorgte das Opfer und brachte den Mann schließlich ins AK St. Georg, wo er notoperiert wurde. Sein Zustand ist inzwischen stabil.

Angreifer flüchteten mit Motorrad

Der Streit habe vor der Tür begonnen, es sei wegen Nichtigkeiten zu einer Schlägerei gekommen, so eine Polizeisprecherin am Montag. "Der erste Täter holte sich Verstärkung durch einen zweiten Mann." Gemeinsam hätten sie den 34-Jährigen in die Toilettenräume verfolgt, wohin der Mann geflüchtet war. Dort sei es zu der Messerstecherei gekommen. Das Opfer erlitt eine lebensgefährliche Stichverletzung im Oberkörper.

Die Täter konnten zunächst mit einem Motorrad unerkannt vom Tatort flüchten. Alle Beteiligten sind laut Polizei Kasachen. Die Mordkommission der Hamburger Polizei ermittelt weiter. Die Hintergründe der Bluttat sind weiterhin unklar.