Eisbahn

Firma plant "Winterzauber" auf dem Frascatiplatz

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Von Christina Rückert
Schlittschuhlaufen auf dem Fras (Symbolfoto): Eine Berliner Firma möchte das wahr machen.

Schlittschuhlaufen auf dem Fras (Symbolfoto): Eine Berliner Firma möchte das wahr machen.

Foto: Christian Kielmann

Bergedorf. Beim „Winterzauber“ auf dem Frascatiplatz soll es eine Eisbahn, Hütten und Karussells geben - zweieinhalb Wochen im Februar.

Bergedorf.  Geträumt hatten die Bergedorfer immer mal wieder davon. Doch alle Ideen, zumindest tageweise eine mobile Eisbahn auf dem Bahnhofsvorplatz aufzubauen, scheiterten bisher an Vorschriften und Bedenken. Nun wagt eine Berliner Firma einen neuen Anlauf: Wittur-Event möchte einen großen Jahrmarkt mit Eislaufbahn, Karussells, Autoscooter und „Hüttengaudi“ auf dem Frascatiplatz organisieren. Der „Winterzauber“ soll vom 5. bis zum 21. Februar steigen, bestätigt das Bezirksamt.

26 Schausteller sind bisher angemeldet

Noch ist allerdings nicht alles in trockenen Tüchern. 26 Schausteller haben sich laut Wittur-Event bereits angemeldet – für die Größe des „Winterzaubers“ sollen es aber eigentlich noch deutlich mehr werden. „Wir wollen eine Veranstaltung, die Gäste aus ganz Hamburg anzieht“, sagt Organisator Rene Baade. Deshalb soll es zahlreiche Attraktionen wie etwa den 90 Meter hohen City-Skyliner geben, eine Art drehenden Aussichtsturm. Oder andere Fahrgeschäfte wie den Twister. Das aber muss sich für die Schausteller rechnen. Derzeit wirbt Wittur-Events bei den Verbänden um Teilnehmer.

Eislaufbahn aus Kunststoffeis

Eine Hauptattraktion soll die Eislaufbahn sein, die aus Norwegen nach Bergedorf kommt. „Sie besteht aus Kunststoff und ist deshalb viel günstiger zu betreiben als eine Bahn aus Kunsteis, für die man viel Kühlmittel braucht“, so Baade. Der Fahrspaß soll derselbe sein wie auf echtem Eis. Geplant sei, so Baade, dass die Eisbahn vormittags von 11 bis 13 Uhr für Bergedorfer Schulen, Kitas und Vereine kostenlos geöffnet wird. Nachmittags könne dann jeder „gegen moderates Eintrittsgeld“ auf die Bahn. Die Schlittschuhe können selbst mitgebracht werden; es soll aber auch einen Verleih geben.

Umgeben wird die Bahn von Holzhütten und Karussells. Die Atmosphäre solle aber nicht weihnachtlich-gediegen, eher „schick und chillig“ werden, so Baade. Zudem soll es Aktionen geben, etwa einen „Breakdance-Tag“, eine „Ladiesnight“ und eine „Hüttengaudi“.

Bergedorf ist günstiger als Hamburg

Auch in Berlin plant die Firma laut Internetseite (www.wittur-event.com) einen „Winterzauber“, allerdings schon im Januar. Die Suche nach einem vergleichsweise günstigen Platz in Hamburg hatte die Firma nach Bergedorf gelockt, das zudem viele junge Einwohner hat. Rene Baade hofft auf einen Erfolg: „Dann könnte das auch eine Traditionsveranstaltung werden.“ Manch Hamburger Schausteller ist vorsichtiger: Der Erfolg werde stark von der Witterung abhängen.

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