Messerstecherei

Versuchter Mord in Flüchtlingsunterkunft in Bergedorf

Ein Polizeiwagen auf dem Weg zum Tatort

Ein Polizeiwagen auf dem Weg zum Tatort

Foto: dpa Picture-Alliance / Paul Zinken / picture alliance / dpa

21-jähriger Afghane sticht Landsmann nach Streit mit einem Messer in den Hals. Am Mittwochmorgen stellte er sich der Polizei.

Hamburg. In einer Flüchtlingsunterkunft in Bergedorf hat ein 21-jähriger Afghane seinen 24-jährigen Landsmann und Zimmergenossen in der Nacht zum Mittwoch mit einem Messer angegriffen und verletzt, teilt die Polizei mit.

Demnach geriet der junge Täter in der Unterkunft am Friedrich-Frank-Bogen mit seinem späteren Opfer und zwei weiteren Flüchtlingen gegen 2 Uhr in einen Streit. Der 24-Jährige warf den jungen Mann aus dem Zimmer. Dieser kehrte kurz darauf zurück, bedroht den 24-Jährigen und stach ihm dann mit einem verborgen gehaltenen Messer in Hals. Anschließend flüchtete der 21-Jährige aus der Wohnunterkunft.

Das Opfer wurde in ein Krankenhaus geliefert. Lebensgefahr besteht laut Polizei nicht. Am Mittwochmorgen stellte sich der mutmaßliche Täter mit einer Rechtsanwältin dem Polizeikommissariat 17 in der Sedanstraße. Er wollte sich weiter zu dem Vorfall nicht äußern und wird nun einem Haftrichter vorgeführt. Die Hintergründe des Streits sind noch unklar. (ras)

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