Ein kunterbunter Schulhof

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Von Merle Ottmann, Fabienne Czech und Jasmin Czoske

Lohbrügge.
Es wird oft darüber berichtet, wie viele Menschen aus anderen Ländern nach Deutschland kommen, um ein besseres Leben zu führen. So auch am Gymnasium Bornbrook. Wir, die Klasse 8 a, hat dazu in den Deutschstunden eifrig Interviews geführt, Grafiken entworfen, Umfragen gestartet und Bilder gemacht.

Aus Bergedorf, Nettelnburg, Lohbrügge, Allermöhe, Boberg, Mümmelmannsberg und den Vier- und Marschlanden besuchen etwa 920 Schüler das Gymnasium. In 28 Klassen der Jahrgänge 5 bis 10 sowie in zwölf Tutorengruppen werden sie von 75 Lehrern unterrichtet.

Aber wo sind die Schüler geboren? Umfragen haben ergeben, dass 94 Prozent der Beobachtungs- und Mittelstufe in Deutschland geboren sind. Die anderen stammen etwa aus Russland, Polen, der Türkei oder aus Mexiko.

Richtig interessant wird es erst, wenn man nach dem Migrationshintergrund (nach 1949 in Deutschland eingewandert) fragt: Etwa jeder zweite Schüler besitzt ausländische Wurzeln, etwa 56 Prozent. Insgesamt 48 Länder, darunter Kasachstan und Afghanistan, sind vertreten. Auch Schüler aus Ägypten, Guatemala, Montenegro, Armenien und Aserbaidschan besuchen unsere Schule.

Das heißt, dass hier gut 500 Schüler ihre dritte oder ihre vierte Fremdsprache lernen. In der 7. Klasse wählen sie Französisch oder Latein. Ab der 8. Klasse wird auch Spanisch angeboten, jeder kann außerdem am bilingualen (verstärkter Englischunterricht/ andere Schulfächer auf Englisch) Unterricht teilnehmen und diesen ab Klasse 7 zuwählen. Neben den Sprachen kann man ein Instrument erlernen und im Orchester oder in den Big Bands spielen sowie im Chor singen.

Neu am Gymnasium Bornbrook ist die Internationale-Vorbereitungs-Klasse (IVK), in der Jugendliche aus Kriegs- und Krisengebieten wie Syrien, Irak und Südsudan die deutsche Sprache und den Alltag kennen lernen.

Aber trotz der vielen verschiedenen ausländischen Wurzeln und Herkunftsländer sind alle Schüler doch eine Gemeinschaft!

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