Bergedorf

Farbbeutel-Attacke auf Haus von Ex-Innensenator Nockemann

Foto: André Zand-Vakili

Unbekannte verübten den Anschlag auf das Haus von Dirk Nockemann in der Nacht zum Montag - der Staatsschutz ermittelt. Der Ex-Schill-Politiker kandidiert für die AfD bei der Bürgerschaftswahl.

Hamburg. Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht zum Montag einen Farbanschlag auf das Mehrfamilienhaus verübt, in dem der stellvertretende Sprecher der AfD und Bürgerschaftskandidat Dirk Nockemann wohnt. Der Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelt. Dort geht man davon aus, dass der Politiker Ziel des Anschlags war und dass die Täter aus linksautonomen Kreisen kommen.

Gegen 2.30 Uhr waren vier mit weißer Farbe gefüllte Sektflaschen gegen das Gebäude, in dem sich zwei Wohnungen befinden, geschleudert worden. Zwei der Flaschen zerplatzten. Eine Glasfront zum Treppenhaus wurde durchschlagen. Auch die gläserne Eingangstür weist Beschädigungen auf. Nockemann, der als Mitglied der Schill-Partei von August 2003 bis März 2004 Innensenator war, war zum Zeitpunkt der Tat in seiner Wohnung. Er rief die Polizei, die erfolglos nach den Tätern fahndete. Der Farbanschlag trägt die typische „Handschrift“ der gewaltbereiten linken Szene. Vergleichbare Taten hatte es in den letzten Jahren immer wieder in Hamburg gegeben.

( (zv) )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Bergedorf