Hamburg Persönlich

Wie ein Bergedorfer mit seinem Gebäck Paris an die Elbe holt

Peter Eckerlin backt Macarons und beliefert auch das Café Paris. Anfang Dezember hat er seinen Laden „Feine Macarons“ eröffnet. Dabei hatte er ursprünglich einen anderen beruflichen Weg eingeschlagen.

Hamburg. Fünf Jahre lang hat Peter Eckerlin nach seinem Studium in Paris gelebt. Eine Zeit, die den Hamburger sehr geprägt hat. Und besonders angetan hat es ihm die süße französische Küche. Deshalb hat Eckerlin einen Teil davon in die Hansestadt gebracht – die berühmten Macarons.

Anfang Dezember hat er seinen Laden „Feine Macarons“ in Bergedorf eröffnet, verkauft die Spezialität dort in den verschiedensten Variationen, von Vanille mit Olivenöl über Caramel Fleur de sel bis hin zu Schokolade und Ingwer. Alles fertigt Eckerlin täglich selbst in seiner Backstube an. „Macarons sind nur etwa fünf Tage schmackhaft“, sagt der Experte, der sich die Herstellung selbst beigebracht hat.

Eckerlin hat ursprünglich einen anderen beruflichen Weg eingeschlagen. Der Hamburger ist studierter und promovierter Musikwissenschaftler. Arbeitete dazu viele Jahre als Touristenführer, später in der IT-Branche. „Irgendwann war da Schluss“, sagt er. „Da habe ich mir überlegt, was ich mit meinem Leben anfangen will.“

Genau zu dieser Zeit habe er seine Begeisterung für Macarons entdeckt. Und festgestellt, dass immer mehr Läden in Paris die Kuchen in ausgefallenen Sorten verkaufen. „Warum also nicht auch in Hamburg ?“, habe er sich gefragt. Gesagt, getan. Seit 2011 beliefert Eckerlin Kunden wie das Café Paris, das Café Flané im Levantehaus oder Niemerszein-Edeka an der Langen Reihe. Als ihm dann vor einigen Monaten der Laden in Bergedorf angeboten wurde, schlug er zu. Jetzt können alle Hamburger die französischen Leckereien dort kaufen.