Für zwölf Millionen Euro

SPD will Bergedorfer Schloss und Kulturpalast sanieren

Die SPD-Bürgerschaftsfraktion setzt sich für die Instandhaltung der Gebäude in Hamburg-Bergedorf und -Billstedt ein. Rund zwölf Millionen Euro soll die Sanierung insgesamt kosten.

Hamburg. Das Bergedorfer Schloss und der Kulturpalast Hamburg in Billstedt sollen für mehrere Millionen Euro saniert werden: Dafür setzt sich die SPD-Bürgerschaftsfraktion ein, die zwei entsprechende Haushaltsanträge formuliert hat. Diese sind Teil eines umfangreichen Antragspakets für den Doppelhaushalt 2015/16, das die SPD am Wochenende auf den Weg gebracht hat.

Der Kulturpalast Hamburg im Wasserwerk Billstedt, der seit 1980 als eine zentrale Einrichtung im Hamburger Osten gilt, soll demnach für knapp 9,1 Millionen Euro saniert und erweitert werden. „Zielsetzung ist, den Standort in Billstedt und die für den Hamburger Osten wichtigen Angebote langfristig auch wirtschaftlich absichern zu können“, heißt es in dem SPD-Antrag.

Die Erweiterung des Kulturpalastes bewerteten alle Beteiligten als ein „dringend notwendiges Schlüsselprojekt“ im Hamburger Osten. Das europaweite Ausschreibungsverfahren sollte deshalb so schnell wie möglich beginnen, um nicht weitere Verzögerungen und Kostensteigerungen zu riskieren, heißt es. Das Finanzierungskonzept sieht vor, dass der Kulturpalast 1,2 Millionen Euro beisteuert. Zudem gibt es verbindliche Finanzierungszusagen der Stadtentwicklungsbehörde, der Kulturbehörde, der Senatskanzlei sowie der Bezirksversammlung Mitte. Wenn es nach der SPD geht, sollen die restlichen 4,7 Millionen Euro durch einen Zuschuss aus dem „Sanierungsfonds Hamburg 2020“ finanziert werden.

Beim Bergedorfer Schloss besteht offenbar innerhalb des Bauwerks ein umfangreicher Sanierungsbedarf. In ihrem Haushaltsantrag plädieren die Sozialdemokraten dafür, dass 2,1 der 2,9 Millionen Euro teuren Sanierung aus dem „Sanierungsfonds Hamburg 2020“ kommen. Dieses Geld soll in den ersten Bauabschnitt investiert werden, der die Punkte Brandschutz, Arbeitsstättenrichtlinie, Hygienemängel, Raumkonzept sowie allgemeine und technische Gebäudemängel umfasst. „Diese Sachverhalte entsprechen circa 80 Prozent der in der Kostenschätzung von 2012 ermittelten Bedarfe“, heißt es in dem SPD-Antrag.

( (coe) )

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